Von den gestrigen Daten dürfte der ZEW-Konjunkturindikator an den Märkten das größte Interesse geweckt haben. Hier gab es einen Anstieg von -12,3 auf -11,4 im September. Allerdings wurde die Lage zugleich nochmals deutlich schlechter eingeschätzt: der entsprechende Saldo sank von -71,3 auf -79,4. Unter dem Strich ist die Hoffnung auf eine Verbesserung also vor allem darin begründet, dass es schlechter kaum werden kann. Der Datenkalender ist heute gut befüllt. Marktbewegend könnten insbesondere die Zahlen zur Inflationsrate in den USA sein. Im Monatsvergleich dürften die Preise im August um 0,6 % gestiegen sein. Die Kernrate ex Food & Energy dürfte um 0,3 % zugelegt haben. Beides wäre eine Beschleunigung des Preisauftriebs im Vergleich zum Juli. Aus dem Euroraum wird die Industrieproduktion für Juli gemeldet. Nach dem Plus um 0,5 % M/M im Juni dürfte es in der gleichen Größenordnung abwärts gegangen sein.