US-Arbeitsmarkt robust
Die US-Wirtschaft schuf im abgelaufenen Monat 177 Tausend neue Stellen und damit mehr als allgemein erwartet. Dem steht jedoch gegenüber, dass die gemeldeten Beschäftigungszuwächse für Februar und März um insgesamt 58 Tausend nach unten revidiert wurden. Gleichwohl bleibt erstaunlich, wie robust sich der US-Arbeitsmarkt angesichts der Zollkapriolen und Börsenturbulenzen zeigt. Die US-Notenbank wird sich darin bestätigt sehen, eine Zinssenkungspause einzulegen.
Was machen die US-Dienstleister?
Der Datenkalender ist heute eher dünn besät. Lediglich der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den USA hat das Potential, die Märkte zu bewegen. Die LBBW rechnet mit einem Rückgang von 50,8 auf 49,5. Mit dem Fall unter die Expansionsgrenze von 50 Indexpunkten dürfte die Abkühlung der Konjunktur in den USA wieder ein bisschen sichtbarer werden.