Ähnliche Überlegungen dürften grundsätzlich für die US-Notenbank ebenfalls eine Rolle spielen. Das am 30. und 31. Juli tagende geldpolitische Gremium, der Offenmarktausschusses des US Federal Reserve Systems (FOMC), dürfte mit Blick auf eine mögliche Zinssenkung im September die aktuellen Preis- und Konjunkturdaten besonders genau beobachten. Dazu gehören auch die Daten zum persönlichen Verbrauch der privaten Haushalte und die damit verbundene Preisentwicklung. Im Juni lag der Anstieg der Preise bei saisonbereinigten 0,1 % im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 2,5 %. Damit ist der Preisauftrieb leicht gesunken, denn im Mai waren es noch 2,6 %. Bereinigt um die Preisentwicklung für Nahrungsmittel und Energie mussten amerikanische Haushalte für ihre Konsumausgaben im Juni 0,2 % mehr bezahlen als im Mai bzw. 2,6 % mehr als im Juni 2023. Diese Dynamik entsprach wiederum exakt den Angaben für Mai: 0,2 % M/M und 2,6 % Y/Y. Alles in allem keine große Verbesserung, aber zumindest eine Zahl, die einer geldpolitischen Lockerung im September nicht entgegenstünde.

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