US-Konjunktur bleibt robust

Auch aus den USA kamen schwergewichtige Daten. Die US-Wirtschaftsleistung fiel im vierten Quartal 2024 mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,3 % gegenüber dem Vorquartal zwar etwas niedriger aus als allgemein erwartet. Die unterliegende Konjunkturdynamik scheint damit aber weiterhin sehr robust zu sein. Im Gesamtjahr 2024 ist das US-BIP um 2,8 % angestiegen. Wenn man bedenkt, dass das Gros der Prognostiker, die LBBW eingeschlossen, noch vor einem Jahr eine Rezession vorausgesagt hat, erstaunt die Resilienz der US-Wirtschaft. Die US-Wachstumsprognose der LBBW für das laufende Jahr beträgt 2,0 %. Angesichts des Schwungs, welche die US-Wirtschaft in das laufende Jahr mitgenommen hat, überwiegen bei dieser Prognose die Aufwärtschancen deutlich gegenüber den Abwärtsrisiken.

 

Preisdaten zum Monatsschluss

Zum Monatsschluss werden Inflationszahlen aus Deutschland für den Januar vorgelegt. Die LBBW geht davon aus, dass die Inflation (nationaler CPI) in Deutschland von 2,6 % auf 2,8 % angezogen ist. U.a. dürfte die Preisanhebung für das Deutschland-Ticket Spuren hinterlassen haben, aber auch Preise für Versicherungsdienstleistungen sind dem Vernehmen nach deutlich gestiegen.

In den USA dürften die Dezember-Daten zum persönlichen Verbrauch die Märkte am stärksten interessieren. Für die PCE-Kernrate rechnet die LBBW mit einem Anstieg um 2,8 % zum Vorjahresmonat, was dem Wert vom November entspräche.

Außerdem melden sich erfahrungsgemäß in den Tagen unmittelbar nach einer EZB-Entscheidung viele Ratsmitglieder in den Medien zu Wort, um einen Ausblick auf das weitere Vorgehen zu geben.

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