Kleines Licht am Ende des Tunnels

Nachdem der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex im März infolge der Verabschiedung milliardenschwerer Investitionspakete durch den scheidenden Bundestag noch zulegte, war für April angesichts der jüngsten Eskalation im Handelskonflikt mit den USA ein Rückwärtsgang erwartet worden. Dem war jedoch nicht so. Das ifo-Geschäftsklima stieg im April überraschend von 86,7 auf 86,9 Punkte - der vierte Anstieg in Folge. Die Geschäftserwartungen erhielten zwar einen leichten Dämpfer, der jedoch deutlich geringer ausfiel als gedacht. Die Erwartungen trübten sich von 87,7 auf 87,4 Punkte ein. Die Lageeinschätzung erreicht den höchsten Wert seit acht Monaten und verbesserte sich von 85,7 auf 86,4 Punkte - wiewohl auf einem noch immer überaus niedrigen Niveau. Es besteht somit keineswegs ein Grund, in Jubelstimmung zu verfallen. Immerhin scheint es aber nicht so, als gleite die deutsche Wirtschaft aus ihrem wellblechartigen Konjunkturverlauf demnächst in eine schwere Rezession ab.

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