An der Kostenfront seitens der Produzenten lässt die Teuerung nach. Im Euroraum sanken die Erzeugerpreise in der Industrie im Februar um 8,3 % ggü. dem Vorjahresmonat, nachdem sie im Januar bereits um 8 % zurückkamen. Als früher Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise signalisiert die aktuelle Entwicklung der EZB einmal mehr nachlassenden Inflationsdruck. Auch wenn in Summe die Signale noch nicht dafür ausreichen, dass die EZB am kommenden Donnerstag die geldpolitischen Zügel lockert, dürfte der Weg für die Möglichkeit einer ersten Leitzinssenkung im Juni freier werden.
Neue Hinweise auf das weitere Fed-Vorgehen erhoffen sich die Anleger heute von den US-Arbeitsmarktdaten. Heute werden hierzu gleich drei interessante Datenpunkte veröffentlicht. Für den Arbeitsmarkt im März rechnen die Prognostiker der 68 befragten Banken und Analysehäuser US-weit mit rund 213 Tsd. neu geschaffenen Arbeitsstellen (außerhalb der Landwirtschaft). Damit könnte die Arbeitslosenquote minimal von 3,9 % auf 3,8 % sinken.