An den Finanzmärkten war in Reaktion auf die US-Inflationsdaten ein lautes Aufatmen zu vernehmen. US-Staatsanleiherenditen gaben um 10 bis 15 Basispunkte nach. Der DAX baute seine Gewinne aus und schloss 1,5 % höher. Der Euro legte gegenüber dem US-Dollar kräftig zu. Erstmals seit März 2022 müssen für einen Euro wieder mehr als 1,11 US-Dollar bezahlt werden. Die Kursbewegung ist Spiegelbild der Zinsdifferenz zwischen beiden Währungen, die sich gestern in Anbetracht der US-Inflationsdaten verringert hat. Wir gehen im weiteren Jahresverlauf von einer fortgesetzten Euro-Aufwertung aus. Die Marktteilnehmer dürften heute um 13:30 Uhr aufmerksam das Protokoll des jüngsten Zinsentscheids der EZB auf Hinweise über den weiteren geldpolitischen Kurs abklopfen. Von den anstehenden Konjunkturdaten erwartet das LBBW-Research keine wesentlichen Impulse für die Finanzmärkte.

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