Kursrutsch beim Ölpreis

Mehrere Kurstreiber sorgten am Donnerstag für einen deutlichen Ölpreisrückgang: Zum einen kamen Spekulationen auf, dass Saudi-Arabien womöglich die eigene Produktion steigern wolle. Der Golfstaat gilt als größter Rohölexporteur der Welt. Zum anderen belastete eine Erklärung der Vereinten Nationen, aus der hervorging, dass eine Lösung innenpolitischer Konflikte in Lybien wahrscheinlicher werde. Die anhaltende Krise im nordafrikanischen Staat führte zu markanten Einbußen der Ölproduktion und -exporte. In der Spitze verbilligte sich der Preis für ein Fass des flüssigen Goldes der Sorte Brent um gut 3,5 % auf 70,72 US-Dollar pro Barrel. Im Tagesverlauf mäßigte sich der Verlust ein wenig.

 

PCE-Kernrate heute im Fokus

Am heutigen Freitag stehen wieder einige wichtige Makro-Veröffentlichungen auf der Agenda. Zu Beginn des Tages wird die Europäische Zentralbank die Inflationserwartungen der Verbraucher für den Monat August aus Sicht eines bzw. drei Jahren veröffentlichen. Im Anschluss wird EZB-Chefvolkswirt Philip Lane eine Rede halten. Wenig später folgt dann das EWU-Wirtschaftsvertrauen für den Monat September. Die LBBW erwartet einen leichten Rückgang auf 96,3 Zähler. Wichtig wird es dann heute Nachmittag, da die LBBW Research Abteilung aktuelle Daten zur PCE-Kernrate für den Monat August aus den USA erreichen werden. Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet mit einem leichten Anstieg auf 2,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Abschließend steht noch das finale Verbrauchervertrauen der University of Michigan auf dem Plan.

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