Der Blick in den Rückspiegel: BIP Deutschland, Euroraum, USA

Heute stehen wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm: Deutschland und der Euroraum veröffentlichen die erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt des vergangenen Quartals. Die LBBW rechnet mit einer Fortsetzung der Wellblechkonjunktur. In den Vereinigten Staaten haben die Erwartungen hoher Zollsätze die Importe steigen lassen, die direkt vom Bruttoinlandsprodukt abgezogen werden. Dadurch durchlief die US-Wirtschaft im ersten Quartal eine Entwicklung, die an eine Neuauflage der Covid-19-Krise oder eine Sperrung des Suez-Kanals erinnert.

Was steht heute noch auf dem prall gefüllten Kalenderblatt? Es werden wichtige Wirtschaftskennzahlen veröffentlicht: die deutsche Inflationsrate, die ADP-Arbeitsmarktdaten sowie der Chicago-Einkaufsmanagerindex – alle jeweils für April. Zudem gibt es US-Daten aus dem März, unter anderem zum Immobilienmarkt und zur finanziellen Situation der privaten Haushalte. An gewöhnlichen Tagen wären diese Zahlen von großer Bedeutung für die Finanzmärkte, doch heute könnte der Fokus auf anderen Ereignissen liegen.

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