Der Rückgang des Ölpreises nimmt Druck aus der Preis-Pipeline. Die Inflationsrate hat aber noch einen langen Weg zurückzulegen, bis sie wieder das EZB-Stabilitätsziel von 2,0 % erreichen wird. 2025 könnte es so weit sein, so gestern EZB-Chefvolkswirt Lane. Ein langer Weg steht auch noch vor den EU-Beitrittskandidaten Ukraine und Moldau, bis sie in die Gemeinschaft aufgenommen werden können. Immerhin bescheinigte die Kommission Kiew erhebliche Fortschritte in der Erfüllung der Startkriterien für Beitrittsverhandlungen. Noch schwerer dürfte es der Weltgemeinschaft fallen, ihren CO2-Ausstoß so zu senken, dass der Klimawandel gestoppt wird. Laut Daten des EU-Projektes Kopernikus war der Oktober 2023 global mit Abstand der wärmste der Geschichte - eine Steilvorlage für die bald beginnende Klimakonferenz. 
Auch heute dürften Firmenzahlen im Fokus stehen. Aus dem DAX berichten unter anderem Airbus, Brenntag, Hannover Rück, Henkel, Merck und Rheinmetall. In Amerika wird wohl die gestrige Debatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten gewissen Diskussionsstoff bieten. Donald Trump, der auf eine Teilnahme an der Debatte als Zeichen der Missachtung seiner Konkurrenten verzichtete, wird in den Vorwahlen, die im Januar starten, aber kaum zu schlagen sein. Anders sieht es für die vielen anderen Kandidaten aus. Das zeigte der kleine Wahltermin am Dienstag, der unter anderem den demokratischen Gouverneur von Kentucky bestätigte. Daneben bleibt die Entwicklung im Nahen Osten brisant. Die USA reagierten in der Nacht mit gezielten Schlägen gegen iranische Einheiten in Syrien auf deren Provokationen. 
 

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