Mistral wurde im vergangenen Jahr gegründet und gilt als eines der größten KI-Unternehmen Europas, das Hunderte von Millionen Euro bei einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar aufgenommen hat. Microsoft schlägt vor, 15 Millionen Euro in Mistral zu investieren und Cloud-Computing zur Skalierung der Algorithmen von Mistral bereitzustellen. Die Dienste von Mistral würden auch auf der Azure-Cloud-Plattform angeboten werden. Die Aufsichtsbehörden in den USA und in Europa untersuchen bereits die Beziehung zwischen Microsoft und OpenAI, nachdem Microsoft 13 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen investiert und einen Sitz ohne Stimmrecht im Verwaltungsrat erhalten hat. In den Augen von Gegnern könnten solche Deals zu einem erstickten Wettbewerb im Bereich der KI führen.


Die gestern veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen bei langlebigen Wirtschaftsgütern sprechen nun allerdings eine völlig andere Sprache. Trotz gesenkter Basis - der ursprünglich für Dezember 2023 vermeldete Wert wurde um 0,3 % nach unten revidiert - enttäuschten die Januar-Zahlen auf ganzer Linie. Und dies, obwohl die Prognose mit einem Rückgang um 4,5 % ohnehin schon mehr als pessimistisch ausfiel. Tatsächlich lagen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA im Januar 2024 nämlich sogar um satte 6,1 % unterhalb des Dezember-Niveaus. Und auch beim vom Conference Board erhobenen US-Konsumentenvertrauen hagelte es gestern eine herbe Enttäuschung. Für Januar wurde der ursprünglich mit 114,8 Punkten angegebene Indikatorwert auf 110,9 Zähler abwärts revidiert. Für Februar waren es dann sogar nur noch 106,7 Punkte. Damit wurden die Konsenserwartungen in Höhe von 115,0 Zählern massiv verfehlt. Den Aktienmarkt tat dies jedoch keinen Abbruch.
 

Tatsächlich erreichte der DAX-Performanceindex zuletzt zwar schon einige neue Allzeithochs in kurzer Folge. Weil dieser Index wegen der in ihn reinvestierten Dividenden aber auch dann steigt, wenn die Kurse konstant bleiben oder sogar etwas sinken würden, taugt er nicht als Vergleichsmaßstab. Passend ist stattdessen der deutlich weniger bekannte DAX-Kursindex, bei dem der Dividendeneffekt ebenso außen vor bleibt, wie bei anderen Marktbarometer wie der S&P 500 und Nikkei 225. Bislang notierte der DAX-Kursindex noch unterhalb seines Allzeithoch von 6.873,08 Punkte, welches er Anfang 2022 markiert hatte. Mit dem gestrigen Sprung auf 6.924,31 Zähler lässt sich nun mit Fug und Recht aber auch für den deutschen Markt behaupten, dass er eine neue Bestmarke erzielt habe.

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