Märkte waren schon im Vorfeld nervös

Die heutigen Angriffe kommen keineswegs überraschend. In den vergangenen Tagen hatten sich auch die Finanzmärkte darauf eingestellt, dass es zu einer weiteren Eskalation kommen könne. So zogen die Rohölnotierungen an den vorigen Handelstagen bereits an. Heute früh machten sie noch einmal einen kräftigen um nach oben. Brent-Öl wird rund 8% höher gehandelt als gestern, bei über 75 US-Dollar je Fass. Ebenfalls zulegen konnte der Goldpreis, sowie in geringem Maße der US-Dollar, der seit Tagen zum Euro unter Druck steht. Dagegen ist an den Aktienmärkten zunächst mit roten Notierungen auf der Kurstafel zu rechnen.

Gegen eine Panikreaktion der Märkte spricht aber, dass die USA nicht unmittelbar in die Kämpfe verwickelt sind. Gestern hieß es lediglich, dass die USA ihr Personal an den Botschaften und Militärstützpunkten der Region reduziert haben, was als Vorzeichen der heute durchgeführten Luftschläge Israels gewertet wurde.

 

Heute US-Konsumentenvertrauen

Der Datenkalender ist heute dünn besät. Aber aus den USA wird um 16 Uhr MESZ das Michigan Consumer Sentiment gemeldet. Ebenfalls marktrelevant dürften die dort erhobenen Inflationserwartungen der Konsumenten sein, die in den vorigen Umfragen deutlich angestiegen waren.

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