Heute warten auf die EZB - Morgen auf die US-Arbeitsmarktdaten

Die Finanzmärkte gehen fest davon aus, dass die Leitzinsen um weitere 0,25 Prozentpunkte gesenkt werden. Die quartalsweise aktualisierten Wirtschaftsprognosen der Notenbank dürften hingegen nur geringfügig angepasst werden und daher kaum Einfluss auf die Märkte haben. Spannend wird die Frage, ob die EZB das aktuelle Zinsniveau weiterhin als "restriktiv" einstuft. In letzter Zeit haben sich einige EZB-Direktoren, darunter Isabel Schnabel, dagegen ausgesprochen. In einem Interview mit der Financial Times betonte sie zudem, dass die EZB bald über eine Unterbrechung oder das Ende ihrer Zinssenkungen beraten müsse. Eine Änderung der bisherigen Wortwahl wäre ein erstes Signal in diese Richtung.

In den USA richtet sich der Blick auf die morgige Veröffentlichung der Beschäftigungsdaten für Februar. Der letzte Arbeitsmarktbericht überraschte positiv, obwohl die Jobzuwächse hinter den Erwartungen zurückblieben, was unter anderem auf ungewöhnlich schlechte Wetterbedingungen zurückzuführen ist. Die LBBW erwartet, dass diese Verzerrungen im Februar korrigiert werden, sodass das Jobwachstum auf über 300.000 Stellen ansteigen könnte. Zudem zeigen regionale Frühindikatoren eine verbesserte Stimmung. Hier rechnet die LBBW mit einem erneuten Rückgang der Arbeitslosenquote, was die jüngsten Zinssenkungsspekulationen am US-Rentenmarkt dämpfen könnte.

Den Blick in die Unternehmensbücher und somit die Veröffentlichung der Jahreszahlen gewähren heute die Deutsche Lufthansa, Merck, ProsiebenSat1, Siltronic und Zalando.

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