In der heute beginnenden Arbeits- und Handelswoche wird die Ukraine zwar zunächst nicht im Fokus stehen. Aber über sie wird zweifelsohne mitverhandelt werden. In den Vereinigten Staaten beginnt die regierende Partei der Demokraten heute ihren Nominierungsparteitag für die Präsidentschaftswahl im November. Offiziell gekürt werden soll Kamala Harris. Bekanntermaßen unterstützen die Demokraten den Freiheitsdrang der Ukraine rundheraus. Die Republikaner demgegenüber hat Donald Trump von angestammtem Terrain weit weggeführt: Ihr Schwenk in Richtung Isolationismus in der Sicherheitspolitik hat die Republikaner blind gemacht für die eigenen Positionen und Interessen, wie sie einst Ronald Reagan oder die beiden Präsidenten Bush vertraten.

Die Woche wird sich, was die Veröffentlichung interessanter Konjunkturdaten angeht, wohl kurzweilig, wenngleich nicht spannungsgeladen darstellen. Veröffentlicht wird, am Mittwoch für die Fed, am Tag drauf für die EZB, das Protokoll der jeweils jüngsten geldpolitischen Sitzung von FOMC bzw. EZB-Rat. Für Freitag dann ist der Beginn des turnusgemäßen Notenbanken-Symposium in Jackson Hole, WY, avisiert. Noch zuvor, für Donnerstag und Freitag, sind neue US-Häuserdaten angekündigt. Zudem gibt es am Donnerstag Stimmungsindikatoren: Einkaufsmanagerindizes und das Verbrauchervertrauen für den Euroraum. 

 

 

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