Nachdem Fed und EZB in der vergangenen Woche tagten und ihre Leitzinsen dabei um jeweils weitere 25% nach oben schleusten, steht für den heutigen Tag die Sitzung der Bank of England auf der Agenda. Während im Konsens hierfür ebenfalls ein weiterer Leitzinserhöhungsschritt um 25 Zähler von aktuell 4,25% auf dann 4,50% erwartet wird, gehen die Analysten der LBBW hingegen davon aus, dass die Währungshüter im Vereinigten Königreich erstmal alles beim Alten belassen werden. Am Nachmittag stehen in den USA die wöchentlichen Zahlen zu den neu registrierten Arbeitslosen auf der Agenda. Nachdem über den Winter hinweg zu beobachten war, dass vor allem Unternehmen aus der Technologiebranche Arbeitsplätze in großer Zahl abbauten, griff jene Entwicklung zuletzt mehr und mehr auch auf andere Sektoren über. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der in den USA neu registrierten Arbeitslosen kletterte seit September 2022 daher bereits um rund 25% nach oben und ist daher wohl als Vorbote einer weiteren konjunkturellen Eintrübung zu werten.
 

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