Die Finanzmärkte quittierten die Fed-Entscheidung mit Wohlwollen. Der S&P 500 legte um 1% zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt jetzt um 15 Stellen tiefer als vorgestern, bei 4,72%: Die 5%-Marke gerät aus dem Blick. Der Euro legte leicht zu, genauso wie der Rohölpreis. Bemerkenswert: Der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent hatte am Vortag, zu Monatsbeginn, bis auf 85 US-Dollar nachgegeben. In einer gänzlich anderen Sphäre ist die Bank von Japan unterwegs. Sichtbarstes Zeichen dessen: Zum Ausklang des Oktobers übersprang der Yen gegenüber dem Euro die Marke von 160 JPY: ein neues Hoch für die Zeit zurück bis zur Finanzkrise 2008. Mit heftigem Momentum ging es am Dienstag um mehr als 2,5 Yen aufwärts bis auf 160,84, bevor die Zeitreihe dann zunächst wieder den Rückwärtsgang einlegte.
Auch für den heutigen Tag steht eine Notenbank auf dem Kalenderblatt: Bank of England. Der Finanzmarkt wird derweil auf das Ende dieser Woche schielen: Morgen gibt's den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht für den Oktober.