Bailey signalisiert Zinssenkungen
Der Präsident der Bank of England (BOE), Andrew Bailey, beklagte zwar in einem Interview, dass im Vereinigten Königreich die Entwicklung der Preise der einzelnen Komponenten innerhalb des Warenkorbes uneinheitlich verlaufe. Gleichwohl befinde sich die Entwicklung der Inflationsrate auf einem Abwärtspfad, das Gleiche gelte für die Leitzinsen. Die nächste Sitzung des Geldpolitischen Rates der BOE wird am 7. November stattfinden. Nach LBBW Prognose werden die Währungshüter an der Themse ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 4,75 % senken.
PBOC lockert ihre Geldpolitik
Die chinesische Zentralbank (PBOC) hatte gestern Morgen ein Bündel an Maßnahmen zur Stimulierung der lahmenden Wirtschaft verkündet. Diese geldpolitischen Lockerungen hatten gestern an den Aktienbörsen in Fernost und darüber hinaus teilweise erhebliche Kurszuwächse ausgelöst. Heute Nacht hat nun die chinesische Zentralbank verkündet, dass ihr Zinssatz für einjährige Ausleihungen von 2,3 % auf 2,0 % gesenkt wird. Daraufhin setze sich die Aufwärtsentwicklung an den asiatischen Aktienbörsen fort.
US-Verbraucher ohne gute Laune
Diesen Befund legt zumindest die Entwicklung des von dem US-Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board erhobenen Index des Verbrauchervertrauens nahe. Der Index sank von 105,6 Punkten im August auf 98,7 Punkte im September und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit August 2021. Die von Reuters befragten Bankvolkswirte hatten indes im Median eine Aufhellung des Konsumvertrauens vorhergesagt. Die Erwartungskomponente des Index sank im September um 4,6 Punkte auf 81,7 Punkte. Das Conference Board weist darauf hin, dass ein Unterschreiten der Marke von 80 Punkten für den Erwartungsindex gewöhnlich eine bevorstehende Rezession signalisiert.