Die Märkte sind nervös: Die Furcht vor einem Flächenbrand in Nahost wächst, und die steigenden Renditen am langen Ende bringen Ungemach: Nach einer kurzen Flucht in sichere Häfen zu Beginn der Vorwoche setzte sich die Renten-Baisse wieder fort. Daher waren die Anleger besonders gespannt auf die Rede von Fed-Chef Powell in New York. Im Grunde bestätigte er den bisherigen Kurs der US-Notenbank. Vermutlich hatten die Akteure auf einen noch "taubenhafteren" Kommentar gehofft, der den Renten-Ausverkauf stoppen würde. Allerdings tat ihnen Powell diesen Gefallen nicht: Er wies darauf hin, dass die steigenden Renditen ihren Teil dazu beitragen würden, die Finanzierungsbedingungen zu verschlechtern.

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