Die türkische Notenbank hat seit knapp einer Woche einen neuen Chef. Fatih Karahan ist der fünfte Zentralbankgouverneur in Ankara in fünf Jahren. Er hatte gestern seinen ersten größeren öffentlichen Auftritt in seinem neuen Amt. Er befürwortet einstweilen eine weiter restriktive Geldpolitik am Bosporus. Seit Juni steigen dort die Leitzinsen. Nach Zahlen des Dienstleisters Bloomberg haben sich seither die internationalen Reserven der türkischen Notenbank in einer Nettobetrachtung etwas erholt. Aktuell belaufen sie sich auf rund 28 Mrd. US-Dollar. Anfang Juni war der Betrag negativ, nicht zuletzt auf Basis von Verpflichtungen, welche die Notenbank auf Geheiß Präsident Erdogans eingegangen war, zur Verteidigung des Lira-Außenwerts. Die Türkei kämpft mit einer Anpassungsrezession.

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