Zeit der Verhandlungen steht an
Auch in den kommenden 90 Tagen ist Volatilität angesagt. Denn es ist fraglich, mit welchen der laut Weißem Haus auf der Liste stehenden 75 Staaten bis Anfang Juli ein neuer Handelspakt zustande kommt. Und vor allem gegenüber China geht man derzeit, trotz rhetorischer Annäherung, weiter in die Offensive. Zuletzt mit einer ab Oktober geltenden Hafengebühr für chinesische Schiffe beziehungsweise solcher aus chinesischer Produktion.
Abgesehen davon dürften sich die Atomverhandlungen der USA mit dem Iran nach jüngsten Aussagen ebenfalls in der heißen Phase befinden. Einem Treffen zwischen hochrangigen Vertretern beider Seiten am Wochenende in Rom sollen diese Woche Gespräche im Oman folgen. Die Zeit hierbei drängt. Laut dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran nicht mehr weit von der Entwicklung einer Atombombe entfernt. Und in Israel sieht man in der gegenwärtigen Schwäche des Regimes in Teheran die einmalige Chance, die nuklearen Kapazitäten des Landes militärisch auszuschalten.
Woche mit wichtigen Wirtschaftsdaten
An Wirtschaftsdaten mangelt es diese Woche ebenfalls nicht. Während in den USA der IWF heute seine neuen Konjunkturprognosen vorstellen wird, werden an der Börse Quartalszahlen von Tesla (heute) und Alphabet (Donnerstag) erwartet. In Deutschland wird sich der Blick auf neue Daten zu den Einkaufsmanagerindizes (Mittwoch) sowie dem ifo Geschäftsklimaindex für April richten.