Die Aktienmärkte mussten die Nachrichten vom Wochenende aus Europa und Frankreich gestern erst einmal verdauen. Die politische Unsicherheit sorgte für einen schwachen Wochenstart. Der DAX rutschte rasch in die Verlustzone und sank zwischenzeitlich unter 18.400 Punkte. Das Aktienbarometer konnte sich aber im Tagesverlauf wieder etwas fangen. Am Ende des Handelstages schloss der DAX leicht im Minus bei 18.495 Punkten.

Nachdem sich der Wirbel um die Nachrichten aus Europa wieder etwas gelegt hat, dürfte sich die Aufmerksamkeit der Akteure an den Finanzmärkten wieder vermehrt auf die am Mittwoch angesetzte Zinssitzung der Federal Reserve und die zuvor anstehenden US-Inflationsdaten richten.

Heute stehen Reden des EZB-Ratsmitgliedes Villeroy sowie des EZB-Chefvolkswirtes Lane auf dem Programm. Bereits gestern äußerte sich der Präsident der Deutschen Bundesbank Joachim Nagel zur Zinspolitik der EZB. Er mahnte zur Vorsicht und verwies auf die große Unsicherheit über die künftige Wirtschafts- und Preisentwicklung. Auch die EZB-Chefin Christine Lagarde dämpfte die Erwartungen an eine schnelle Zinswende. Sie erklärte den Kampf gegen die Inflation noch nicht für gewonnen.

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