Bevor am Abend das Fußballspiel beginnt, gilt es, noch einige interessante Meldungen zu verarbeiten. So wird am frühen Morgen die deutsche Industrieproduktion für den zurückliegenden Mai veröffentlicht. Nach einem Minus im Vormonat winkt ein leichtes Plus. Zu hoch dürfen dabei die Erwartungen nicht gesteckt werden. Gestern gab es, gleichfalls für den Mai, die Auftragseingänge der deutschen Industrie. Einmal mehr gingen die Bestellungen im Monatsvergleich zurück, dieses Mal um 1,6%.

Ganz besondere Aufmerksamkeit wird der Finanzmarkt turnusgemäß dem heutigen US-Arbeitsmarktbericht für den Juni widmen. Die LBBW erwartet für die Anzahl neu geschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft einen Netto-Wert von 160.000. Dies wäre für die Märkte eine Enttäuschung. Seit der Corona-Epidemie lag der Vergleichswert nur in einem einzigen Monat niedriger. Die US-Wirtschaft bremst derzeit vernehmlich ab. Eine Enttäuschung würde ins gegenwärtige Bild passen. Sie würde die Tür für eine Leitzinswende der US-Notenbank per September noch weiter öffnen, als dies schon bislang der Fall ist. Des einen Freud', des anderen Leid: Der Euro ist zurück oberhalb der Marke von 1,08 USD.

Zwischen US-Arbeitsmarktbericht und Beginn des Fußballspiels um 18:00h MESZ ist noch hinreichend Zeit, die gestrige Parlamentswahl jenseits des Kanals Revue passieren lassen. Im Vereinigten Königreich wird in der nächsten Legislaturperiode erwartungsgemäß die Labour-Partei den Premier stellen. Viele weitere Gedanken müssen wir uns zu diesem Thema an dieser Stelle nicht machen => Anstoß!

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe