Renditen sinken deutlich

Die stärker als erwartete Abkühlung des US-Arbeitsmarktes führte zum Wochenschluss zu deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten, sowohl in den USA als auch in Europa. Die Sorgen um die Entwicklung der US-Wirtschaft übertrafen die Aussicht auf sinkende Leitzinsen. Durch eine Umschichtung in Staatsanleihen sanken vor allem die kurzfristigeren Renditen am Freitag deutlich. Zweijährige US-Treasuries und Bundesanleihen steuerten auf ihre Jahrestiefs zu.

Leicht schwächere Daten aus Asien

Zum Wochenstart wurden heute am frühen Morgen in Asien bereits neue Daten veröffentlicht: Im August stiegen die chinesischen Verbraucherpreise um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat und damit leicht schwächer als erwartet (+0,7 %). In Japan wurde das finale BIP-Wachstum für das zweite Quartal 2024 von ursprünglich +0,8 % leicht nach unten revidiert auf +0,7 %. Die Aktienmärkte in Asien schlossen ebenfalls deutlich im Minus, wobei sie sich von ihren zwischenzeitlichen Tagestiefs etwas erholten. Die europäischen Aktienfutures deuten für den Tagesstart ebenfalls eine leichte Erholung nach den Verlusten vom Freitag an.

Spannende Termine diese Woche

Nach den bereits veröffentlichten Daten aus Asien stehen heute nur wenige Makrodaten im Kalender. Für den Euroraum gibt es zum Sentix Investorvertrauen den September-Wert, der weiterhin negativ erwartet wird (im August waren es - 13,9 Punkte). Und für Deutschland erscheinen noch die Einzelhandelsumsätze vom Mai. Weitaus spannender wird es diese Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wenn Kamala Harris und Donald Trump im TV-Duell aufeinandertreffen. Je nach Verlauf könnte dies dem Rennen um die US-Präsidentschaft neue Impulse geben. Am Mittwoch wird dann die Entwicklung der US-Konsumentenpreise vom August veröffentlicht. Und am Donnerstag erwartet das LBBW Research für den Zinsentscheid der EZB, dass die Notenbank ihren Einlagesatz (aktuell 3,75 %) nochmals um 25 Basispunkte senken wird.

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