US-Notenbank blickt mit Spannung auf die US-Arbeitsmarktdaten

Nachdem die US-Arbeitslosenquote im August um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 % (Juli: 4,3 %) zurückgegangen war, rechnet die LBBW für September mit einem leichten Anstieg auf 4,3 %. Der Juli-Wert von 4,3 % war der höchste Stand seit Oktober 2021. Bei der Beschäftigungsveränderung geht die Landesbank Baden-Württemberg aktuell von 100.000 neu geschaffenen Stellen aus. Die Konsensschätzung liegt aktuell bei 140.000 Stellen. Insgesamt hatte sich die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt im August etwas verschlechtert. In der US-Wirtschaft wurden unterm Strich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Der Beschäftigungsaufbau der beiden Vormonate wurde zudem deutlich nach unten korrigiert. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank (Fed). Mit einer Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte hatten die Währungshüter am 19. September die Zinswende eingeleitet. Die Fed signalisiert bis Jahresende weitere Zinssenkungen um insgesamt 0,5 Prozentpunkte, um die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt weiter zu stützen.

In China wartet man auf Dienstag

Die in China in der letzten Septemberwoche eingeleiteten geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen haben an der Börse bereits deutlich Wirkung gezeigt. Innerhalb von fünf Handelstagen vollzog der CSI 300 Index eine Wertsteigerung von 25 %. Gestoppt wurde die Rallye lediglich durch eine Serie nationaler chinesischer Feiertage. Am kommenden Dienstag startet der Börsenhandel in Shanghai erneut. Hierzu passt eine jüngst veröffentlichte Studie in welcher 30 historische Rallyes von über 10 % im FTSE China seit 2005 untersucht wurden. Die Studie kam zum Ergebnis, dass solche Rallyes im Durchschnitt 76 Handelstage andauerten und dabei etwa 38 % Gewinn zur Folge hatten. In einem Viertel der Fälle betrug der Anstieg fast 60 %.

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe