Seit Mitte Dezember 2023 notiert der Preis für eine Feinunze Gold kontinuierlich über der Marke von 2.000 US-Dollar. In Asien wird die Feinunze Gold aktuell mit 2.055 US-Dollar gehandelt. Steigende Renditen und ein Erstarken des US-Dollars bremsten eine deutliche Höherbewertung in den vergangenen Wochen. Mittelfristig könnte der Goldpreis schon bald wieder in Fahrt kommen. Hierfür spricht die starke Nachfrage aus China. Im vergangenen Jahr haben die chinesischen Währungshüter in den ersten drei Quartalen 181 Tonnen Gold für ihre Reserven erworben. Weiter steigende Nachfragetendenzen kommen von Seiten der Privatanleger. Mittlerweile sind ca. 31 % der Privatanleger für die weltweite Nachfrage von Goldschmuck verantwortlich. Deutlich angezogen haben im vergangenen Jahr die Kosten für die Förderung. Mit einem Plus von rund 5 % liegen diese nun bei knapp 1.930 US-Dollar pro Feinunze. Ein Rückgang der Kapitalmarktzinsen spätestens im Sommer sollte den Goldpreis dann erneut über die 2.100 US-Dollarmarke führen können.

Aus den USA wird um 14:30 Uhr die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für Januar erwartet. Im Dezember verblieb die Arbeitslosenquote bei 3,7 %. Für Januar erwartet das LBBW Research einen Anstieg auf 3,9 %, während die Konsensschätzung derzeit von einer unveränderten Arbeitslosenquote ausgeht. Den Zuwachs der Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft wird deutlich schwächer erwartet. Nach 216.000 Stellen im Dezember geht die LBBW lediglich von einem Anstieg von 120.000 Stellen im Januar aus. Hier liegt der Konsens bei 185.000 neugeschaffenen Stellen. Um 16:00 Uhr folgen die Daten zu den US-Auftragseingängen für Dezember sowie die finalen Daten zur US-Verbraucherstimmung der Universität Michigan.

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