Service-ISM überrascht positiv

Der US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg im Dezember stärker als erwartet von 52,1 auf 54,1 Punkte. Der Indikator liegt damit deutlich im Bereich, der wirtschaftlichen Expansion. Dies zeigt die gestrige Veröffentlichung des Institute for Supply Management (ISM). Der Index für die Neuaufträge legte ebenfalls kräftig zu. Mit der steigenden Nachfrage zogen auch die Kosten merklich an. Der in der ISM-Umfrage ermittelte Wert für die gezahlten Preise im Dienstleistungssektor stieg von 58,2 im November auf 64,4 Zähler und damit auf den höchsten Wert seit Februar 2023. Die Daten sind ein weiterer Beleg für den robusten Zustand der US-Wirtschaft und lassen nicht auf ein Nachlassen der Inflation schließen. Dies sorgte für Spekulationen über zaghaftere Zinssenkungen der Fed und ließ die US-Staatsanleiherenditen gestern ansteigen.

 

Heute Fed-Protokoll

Heute erwarten uns Makrodaten aus dem Euroraum. Das Wirtschaftsvertrauen, das Industrievertrauen sowie die Produzentenpreise stehen zur Veröffentlichung an. Jenseits des Atlantiks gibt die ADP Beschäftigungsveränderung bereits Hinweise auf die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, bevor am Freitag der offizielle Arbeitsmarktbericht erscheint. Zudem wird das Protokoll zur letzten Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Dezember die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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