Die Angriffe der jemenitischen Huthi auf Schiffe im Roten Meer belasten zunehmend den internationalen Handel. Große Reedereien wie Hapag-Lloyd und Möller-Maersk umfahren inzwischen Afrika. Dies könnte wie nach der Havarie der Evergrande im Suezkanal zunächst zu Verzögerungen in Lieferketten und anschließend zu Staus vor den Häfen führen. Die USA versuchen gerade, eine multilaterale Eingreiftruppe zu mobilisieren. Ägypten als Hauptbetroffener hält sich bislang zurück, wohl aus Furcht davor, dass dies von der Bevölkerung als Unterstützung Israels gedeutet würde. Heute treffen sich in Ägypten Vertreter Israels und der Hamas zu Gesprächen über eine Feuerpause im Gazastreifen.
Ab dem 8. Januar könnte es soweit sein. Der oberste Gerichtshof des Staates Colorado schloss Ex-Präsident Trump von einer Teilnahme an der Präsidentschaftswahl aus. Die Richter des von den Demokraten kontrollierten Rocky-Mountain-Staates beriefen sich auf einen Passus, der an Umsturzversuchen beteiligte Kandidaten ausschließt. Die Entscheidung wird wohl vor dem Supreme Court in Washington landen.
Heute stehen erneut Konsumentendaten auf der Agenda. Das GfK berichtet über die Anschaffungsneigung der deutschen Verbraucher, am Nachmittag folgt dann das weitaus wichtigere Barometer des Conference Board. Die LBBW hier jeweils eine leichte Verbesserung. Außerdem gibt es Daten zu US-Hausverkäufen.