Am Freitag standen in den USA zudem auch diverse hochrelevanten Makrodaten auf der Agenda, jene zeichneten ein durchaus gemischtes Bild: So lag die Produktion der US-Industrie im März um 0,4% höher als noch im Februar. Zudem wurde auch noch der Februar-Wert von ursprünglich 0,0% gegenüber Januar auf +0,2% nach oben korrigiert. Im Gegenzug enttäuschten jedoch die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen. Für Februar wurden jene zwar von ursprünglich vermeldeten -0,4% ebenfalls um zwei Zehntel-Prozentpunkte auf nur noch -0,2% nach oben revidiert. Für März wurde nun jedoch ein Umsatzrückgang um satte 1,0% gegenüber Februar vermeldet. Trotzdem legte das von der Uni Michigan erhobene Konsumentenvertrauen von 62,0 auf 63,5 Zähler zu. Der zum heutigen Wochenbeginn anstehende NAHB-Index lenkt den Fokus nun auf die Verfassung des US-Immobilienmarktes. Jener wirkte zuletzt von Monat zu Monat immer stärker angeschlagen. Die Datenrunde im März sendete jedoch einen ersten Hoffnungsschimmer, dass der Boden allmählich gefunden sein könnte. Die im weiteren Wochenverlauf anstehenden Zahlen zu den Baugenehmigungen, den Neubaubeginnen, sowie den Verkäufen bestehender Häuser werden daher mit größter Spannung erwartet. Schließlich dürften sie zeigen, ob die zuletzt wieder etwas besseren Zahlen mehr als nur eine Eintagsfliege waren.