Brent fast auf Dreijahrestief

Brent-Öl ist in dieser Woche zum ersten Mal seit Dezember 2021 wieder unter die Marke von 70 USD gefallen. Auslöser dafür war die Kürzung der Prognose der weltweiten Ölnachfrage für 2024 und 2025 durch die OPEC. Auf der Angebotsseite gibt es aktuell jedoch eine ganze Reihe von Einschränkungen. So hat die OPEC+ die für Oktober geplanten Fördererhöhungen bis auf weiteres verschoben. Die libyschen Ölexporte sind in der letzten Woche wegen politischer Spannungen um über 80 % auf nur noch knapp 0,2 mbpd eingebrochen. Und schließlich legt Hurrikan Francine momentan etwa ein Viertel der US-Ölförderung im Golf von Mexiko lahm. Die LBBW rechnet daher unverändert mit einer Erholung des Ölpreises. Zum Jahresende dürfte Brent wieder bei 80 USD notieren.

Dow Jones Index schafft Intraday-Reversal

Enttäuschende Inflationsdaten hatten den US-Handel gestern zunächst stark belastet. Dann griffen die Anleger aber einmal mehr bei den Technologiewerten zu. Der Dow Jones Index legte von seinem Tiefststand eine Rally von 750 Punkten hin und schloss schließlich doch mit 0,3 % im Plus. Das war immerhin das größte Intraday-Reversal seit rund zwei Jahren. Positive Vorgaben von der Wall Street und ein schwächerer Yen gaben dann auch den asiatischen Märkten Auftrieb. In Tokio stieg der Nikkei-Index um rund 3 %. Auch in Asien zählten die Technologiewerte zu den größten Gewinnern.

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