USA: Gute Stimmung schon perdu

Nachdem im Spätsommer des letzten Jahres absehbar geworden war, dass Donald Trump wahrscheinlich die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen wird, legten die US-Stimmungsindikatoren spürbar zu. Die Wirtschaftsakteure freuten sich auf Steuersenkungen und Deregulierungen. Diese gute Laune ist jedoch schon wieder perdu. Die beschlossenen Erhöhungen der US-Einfuhrzölle haben die Inflationserwartungen anziehen lassen, und das dabei erratische Agieren des Präsidenten trieb die empfundene Unsicherheit über die künftige US-Wirtschaftspolitik in die Höhe. Auch die Hausse an den US-Aktienmärkten fand ein jähes Ende. Vor diesem Hintergrund ist die Mehrzahl der US-Stimmungsindikatoren seit der Amtseinführung von Donald Trump wieder rückläufig, dies gilt insbesondere für die Stimmung der Verbraucher. Die Korrektur am US-Aktienmarkt sollte dabei diesmal besonders ins Gewicht fallen, da das Aktienvermögen der US-Bürger, im Verhältnis zum Verfügbaren Einkommen, zuletzt so hoch war wie noch nie in der US-Wirtschaftsgeschichte. Dies ist ein Grund, warum die LBBW einen Rückgang des heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden US-Verbrauchervertrauens für März voraussagt.

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