Ukraine-Gespräche in Riad

Die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen kletterten gestern auf den höchsten Stand seit Ende Januar. Bereits zum Wochenbeginn belastete die Erwartung steigender Verteidigungsausgaben in Europa die länger laufenden Anleihen, die entsprechenden Renditen waren deutlich höher als noch am vergangenen Freitag. Rüstungsaktien profitierten von der Aussicht auf höhere Militärausgaben. Gestern richteten sich die Augen auf die saudische Hauptstadt Riad. Dort trafen die Außenminister der USA und Russlands zusammen, um über die Beendigung des Ukraine-Krieges zu beraten. Weder die Ukraine noch deren europäische Verbündete saßen dabei mit am Verhandlungstisch. Russland forderte, dass die NATO eine Mitgliedschaft der Ukraine in ihrem Verteidigungsbündnis auch künftig ausschließen solle. Zudem lehnt Russland die Stationierung von NATO-Truppen zur Friedenssicherung in der Ukraine ab. Von Eingeständnissen Russlands war hingegen nicht die Rede.

 

Trump kündigt Auto-Zölle an

Heute dürften die Finanzmarktteilnehmer zunächst die Ankündigung weiterer Zölle durch Donald Trump verarbeiten. Der US-Präsident stellte neue Zölle auf den Import von Autos, Halbleitern und Arzneimitteln in Höhe von ungefähr 25 % in Aussicht. Dies würde die exportorientierte deutsche Automobilindustrie hart treffen. Näheres will Trump Anfang April bekannt geben. Die Daten des heutigen Handelstags zum Immobilienmarkt in den USA werden da wohl wieder in den Hintergrund treten. Die LBBW prognostiziert sowohl für die Zahl der Neubaubeginne als auch der Baugenehmigungen einen etwas geringeren Wert als im Vormonat.

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