- 19. Dezember 2025
- Finanzwissen
Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, ihre Finanzen besser zu ordnen. Oft scheitert es jedoch nicht am Willen, sondern daran, dass die Vorsätze zu allgemein bleiben oder im Alltag untergehen. Gerade bei Geldfragen hilft ein nüchterner Blick – und wenige, klar umrissene Schritte. Wirksame Finanzvorsätze beginnen klein, konkret und realistisch. Die folgenden fünf Punkte lassen sich gut umsetzen und geben das ganze Jahr über Orientierung. 1. Fixkosten prüfen: Was geht jeden Monat fix weg? Wer seine Fixkosten kennt, kann bewusster entscheiden. Miete, Energie, Versicherungen, Abos – vieles davon läuft automatisch und wird mit der Zeit zur Gewohnheit. Ein aktueller Fixkostencheck zeigt: Was brauche ich wirklich? Wo gibt es Doppelgleisigkeiten? Wo lässt sich etwas anpassen oder kündigen? Im Hypo Online Banking können Sie Ihre Ausgaben mit Labels versehen. So werden Bereiche wie Wohnen, Mobilität oder Freizeit übersichtlich dargestellt. Oft fallen dabei Ausgaben auf, die man selbst kaum noch wahrnimmt. 2. Verpflichtungen im Blick: Ruhe entsteht durch Struktur Ob Kreditraten, kurzfristige Finanzierungen oder offene Rechnungen: Viele wissen, dass „etwas offen ist“, aber nicht genau, wie viel und bis wann.Eine kompakte Übersicht aller Verpflichtungen verhindert böse Überraschungen und sorgt für mehr Planungssicherheit. Fragen Sie sich also: Worum handelt es sich? Wie hoch ist der Betrag? Wann ist er fällig? Wie lange läuft die Verpflichtung noch? So wird schnell klar, welche Zahlungen bald auslaufen und wo sich Spielraum eröffnet. 3. Sparpläne automatisieren: aus Absicht wird Routine Wer jeden Monat neu überlegen muss, ob und wie viel gespart wird, schiebt das Thema schnell auf. Einfacher ist es, Sparbeträge zu automatisieren. Wenn direkt nach Gehaltseingang ein fester Betrag auf ein Spar- oder Veranlagungskonto überwiesen wird, muss nicht jedes Mal neu entschieden werden – und über das Jahr hinweg baut sich Schritt für Schritt ein Polster auf. Erfahrungsgemäß sind kleinere, regelmäßige Beträge oft wirkungsvoller als gelegentliche große Einzahlungen. 4. Versicherungscheck: Passt der Schutz noch zum Leben? Bevor Geld langfristig angelegt wird, lohnt es sich, einen Blick auf die Risikoabsicherung zu werfen. Denn unerwartete Ereignisse können sonst mühsam Aufgebautes schnell wieder zunichte machen.Sinnvoll ist ein regelmäßiger, jährlicher Check, ob bestehende Versicherungen noch zur aktuellen Lebenssituation passen. Dazu zählen etwa: Haushalt und Eigenheim Unfall Berufsunfähigkeit Absicherungen für Partner:in und Familie So entsteht ein solides Fundament, auf dem sich Vermögen entspannter aufbauen lässt. 5. Vermögensaufbau realistisch planen: Einfach halten, dranbleiben! Vermögensaufbau ist kein kurzfristiges Projekt. Entscheidend sind ein realistischer Zeithorizont, regelmäßige Einzahlungen und eine Anlagestrategie, die zu Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passt. Es braucht dafür keine komplizierten Modelle. Wichtiger ist ein klarer, nachvollziehbarer Plan, den Sie über Jahre hinweg durchhalten können, statt einen einmaligen, überambitionierten Neujahrsvorsatz zu fassen. Unterstützende Tools & Services der Hypo Vorarlberg Viele dieser Schritte lassen sich mithilfe der digitalen Services der Hypo Vorarlberg gut in den Alltag integrieren: Kategorien im Online Banking : Für die automatische Zuordnung von Ausgaben und einen schnellen Überblick über Fixkosten und Budget. Sparpläne : Einfach einrichten, Betrag festlegen und monatlich automatisch sparen. Haushaltsrechner : Unterstützung bei der Gegenüberstellung von Einnahmen, Ausgaben und frei verfügbaren Mitteln. Beratung zum Vermögensaufbau: Gemeinsam mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater klären Sie, welche Möglichkeiten zu Ihren Zielen und Ihrer Situation passen.
Mehr erfahren
- 19. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Für viele Frauen ist das Thema Geldanlage mit Unsicherheit verbunden, obwohl sie in puncto Bildung oft die Nase vorn haben. Doch finanzielle Unabhängigkeit ist angesichts der demografischen Entwicklung wichtiger denn je. Wir sprechen mit Frau Mag. Alexandra Truschnegg, der Leiterin des Portfolio Managements unserer Bank, über die Herausforderungen und konkrete Wege zur finanziellen Selbstbestimmung. Warum ist das Thema Geldanlage aus Ihrer Sicht für Frauen besonders wichtig? Geldanlage ist mehr als Rendite — sie ist ein Baustein finanzieller Unabhängigkeit. Frauen starten oft mit anderen Voraussetzungen: Teilzeit, Karriereunterbrechungen, niedrigere Pensionen. Das wirkt sich direkt auf die Vorsorge und den Handlungsspielraum aus. Deshalb sollten wir das Thema bewusst und langfristig angehen. Die Statistiken zur finanziellen Situation von Frauen in Österreich sind ernüchternd. Wo sehen Sie die größten Probleme? Die finanzielle Lage vieler Frauen ist durch strukturelle Benachteiligungen geprägt: niedrigere Stundenlöhne, häufigere Teilzeitarbeit aufgrund von Betreuungs- und Pflegeaufgaben sowie daraus resultierende Lücken in der Altersvorsorge. Diese Faktoren summieren sich zu geringerer Unabhängigkeit und höherer Anfälligkeit im Alter. Deshalb brauchen wir sowohl politische Maßnahmen, wie bessere Kinderbetreuung und faire Löhne, als auch individuelle Strategien: frühzeitig sparen, gezielt investieren und Finanzwissen aufbauen, um langfristig mehr Sicherheit und Selbstbestimmung zu erreichen. Viele Frauen empfinden Finanzthemen als komplex und riskant. Was raten Sie? Wissen schafft Sicherheit. Informieren Sie sich gezielt, zum Beispiel mit Büchern, Podcasts oder kurzen Kursen. Beginnen Sie klein: Fondssparen ab 50 Euro ist ein guter Einstieg. So sammeln Sie Erfahrung, ohne sich zu überfordern. Trotz hoher Bildungsabschlüsse – 55,3 % der Universitätsabsolventinnen sind weiblich – investieren viele Frauen noch zögerlich. Was hält sie ab? In Studien sehen wir, dass 54 % der Frauen noch gar nicht investiert haben, im Vergleich zu 37 % der Männer. Die Gründe sind meist fehlendes Wissen, Unsicherheit oder die Annahme, zu wenig Geld zu haben. Viele nehmen Finanzthemen als komplex und belastend wahr und meiden den Kapitalmarkt aus Angst vor Verlusten. Das ist schade, denn Frauen sind oft gründlicher in der Recherche und weniger von Selbstüberschätzung geprägt. Wir haben das Know-how und die Kompetenz, wir müssen es nur finanziell nutzen. Welche strukturellen Hürden müssen wir beachten? Teilzeitarbeit aufgrund von Betreuungsaufgaben und der Gender Pay Gap beeinflussen Einkommen und Altersvorsorge. Das sind gesellschaftliche Themen, die politische Lösungen wie bessere Kinderbetreuung und faire Löhne benötigen. Aber wir können individuell gegensteuern, indem wir früh anfangen zu sparen und gezielt investieren. Was bietet Ihre Bank konkret an? Wir bieten persönliche Beratung, verständliche Informationsangebote und flexible Sparpläne. Unsere Beraterinnen unterstützen Sie beim Einstieg und bei der langfristigen Planung. Ein letzter Tipp für unsere Leserinnen? Fangen Sie an. Denn auch kleine Schritte zählen! Bilden Sie sich, nutzen Sie Beratung, und denken Sie langfristig. Finanzielle Selbstbestimmung entsteht durch Wissen, Planung und Mut zur ersten Investition.
Mehr erfahren
- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Der massive Zinsanstieg in den Jahren 2022 und 2023 hat die bis dahin heile Welt der Immobilienmärkten auf den Kopf gestellt. Inzwischen hat sich die Zinsentwicklung zwar beruhigt. Doch während die Preise für Wohnen und Mieten im Jahr 2025 wieder anziehen, bleibt bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau und bei den Fertigstellungen weiterhin viel Luft nach oben. Das Augenmerk der Politik auf die Branche gibt zwar auf eine mittlere Frist Hoffnung, die Effektivität ergriffener Maßnahmen muss jedoch in jedem Fall erst unter Beweis gestellt werden. Wohnimmobilien weiter im Aufschwung Die Preise für Wohnimmobilien in Österreich und Deutschland ziehen wieder an. Bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht ist, wird es indes noch etwas dauern. Für 2026 rechnen wir bei Wohnimmobilien mit weiteren moderaten Preisanstiegen. Ein Treiber sind dabei vor allem die privaten Haushalte: Im Jahr 2025 zeigte sich private Transaktionsvolumen deutlich stärker als in den Vorjahren. Für 2026 erwarten wir eine Fortsetzung dieser Entwicklung, wenn auch etwas abgeschwächt. Niedrigere Zinsen sorgen für Dynamik am Wohnungsmarkt Der private Wohnungsbau legt zu, da sich durch die gesunkenen Zinsen die Finanzierungsmöglichkeiten spürbar verbessert haben. Diese Entwicklung stärkte das Vertrauen in den Immobilienmarkt und führte zu ansteigenden Transaktionen über alle Bundesländer hinweg. Zu altem Glanz wird der Markt für Wohnimmobilien so schnell aber nicht wieder finden. Schließlich lasten eine schwache Konjunktur und eine höhere Arbeitslosigkeit auf dem Markt. Wie stark der Impuls des von der Bundesregierung verabschiedeten Konjunkturpakets „Wohnraum und Bauoffensive“ sein wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend ist, dass die Mittel nicht nur bereitgestellt, sondern auch wirksam umgesetzt werden: Förderzuschüsse, verbilligte Darlehen und steuerliche Anreize können Neubau und Sanierung anstoßen, stoßen aber schnell an Grenzen, wenn Bauland, Fachkräfte oder Baustoffe knapp sind. Außerdem hängt viel davon ab, wie rasch und konsequent Gemeinden und Städte ihre Genehmigungsprozesse straffen. Verzögerungen bei Bewilligungsverfahren würden die Wirkung der Maßnahmen deutlich abschwächen. Insgesamt ist das Bild leicht positiv. Büros bleiben das Sorgenkind Auch am gewerblichen Immobilienmarkt bleiben Wohnimmobilien gefragt: Im ersten Halbjahr waren sie die umsatzstärkste Asset-Klasse. Zwar wächst das Investitionsvolumen, es liegt aber spürbar unter dem langjährigen Durchschnitt. Problematisch bleiben Büros, vor allem in weniger gefragten Lagen. Der Trend zu höheren Leerstandsquoten dürfte sich hier fortsetzen, da immer mehr Menschen in den Ruhestand gehen und hybride Arbeitsmodelle weiter im Trend liegen. Zwar steigen die Neuvertragsmieten im Bürobereich, allerdings vor allem aufgrund einzelner Abschlüsse im Hochpreissegment. Bei den Transaktionsvolumina rechnen wir für 2026 nicht mit großen Sprüngen. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
Mehr erfahren
- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Das Jahr 2025 war für viele Rohstoffe von starken Schwankungen geprägt. Während Gold, Silber und Kupfer neue Höchststände erreichten, fielen die Ölpreise zeitweise auf ein Vierjahrestief. Der Bloomberg Commodity Index stieg auf den höchsten Stand seit 2022. Edelmetalle verzeichneten in den ersten elf Monaten deutliche Zugewinne. Basismetalle legten moderat zu, während Energierohstoffe nur geringe Preissteigerungen erzielten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach den Trends für das Jahr 2026. Edelmetalle mit anhaltender Unterstützung Edelmetalle konnten im Jahr 2025 deutlich zulegen. Trotz einer zwischenzeitlichen Konsolidierung bleiben die grundlegenden Treiber bestehen. Sinkende Zinsen in den USA, ein tendenziell schwächerer US-Dollar sowie anhaltende Unsicherheiten in der Geld- und Handelspolitik sprechen weiterhin für eine stabile Nachfrage. Zusätzlich dürften börsengehandelte Rohstoffprodukte auch 2026 eine wichtige Rolle auf der Nachfrageseite spielen, nachdem ihre Bestände im Jahr 2025 spürbar ausgeweitet wurden. Basismetalle profitieren von struktureller Nachfrage Auch bei den Basismetallen wird für das Jahr 2026 ein solides Umfeld erwartet. Die industrielle Nachfrage dürfte insbesondere durch Investitionen in die Energiewende sowie in neue Technologien wie Künstliche Intelligenz gestützt werden. Gleichzeitig bleibt das Angebot aufgrund von Produktionsproblemen in einigen Förderländern – vor allem bei Kupfer – angespannt. Ölmarkt unter Angebotsdruck Die globale Ölnachfrage dürfte 2026 nur schwach wachsen. Gleichzeitig hat die OPEC+ ihre Förderung deutlich ausgeweitet, um Marktanteile zu sichern. Dadurch ist mit einem anhaltenden Angebotsüberschuss zu rechnen. Entsprechend bleiben die Aussichten für steigende Ölpreise begrenzt. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
Mehr erfahren
- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Obwohl sich das globale wirtschaftspolitische Umfeld verschlechtert hat, liegen die Aktienindizes deutlich über dem Vorjahresniveau,. Ein wesentlicher Treiber war die Erwartung rund um Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig wirft die Finanzierung der hohen Investitionen zunehmend Fragen auf. Hohe Bewertungen und geringe Risikoprämien Nach mehreren Jahren steigender Kurse bewegen sich die weltweiten Aktienmärkte auf einem im historischen Vergleich erhöhten Bewertungsniveau. Entsprechend gering ist der Renditeabstand zwischen Aktien und Anleihen. Die Erwartungen rund um Künstliche Intelligenz haben bislang sowohl die konjunkturelle Entwicklung als auch die Gewinne großer Unternehmen und die Kapitalmärkte unterstützt. In diesem Umfeld zeigen sich Anleger insgesamt zuversichtlich. Konzentration und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen Die US-Zollpolitik wirkt sich tendenziell preisstabilisierend auf einem höheren Niveau aus und trägt dazu bei, dass das Zinsumfeld vergleichsweise straff bleibt. Dies kann die konjunkturelle Dynamik in den USA sowie in exportorientierten Volkswirtschaften beeinflussen. Für Aktienmärkte bedeutet dies ein Umfeld, in dem Gewinnentwicklungen, Finanzierungskosten und Bewertungen stärker differenziert betrachtet werden müssen. Gleichzeitig hat sich die Marktkapitalisierung in den vergangenen Jahren stark auf wenige, vom KI-Trend geprägte Unternehmen konzentriert. Diese Firmen investieren umfangreich in Infrastruktur, was ihre zukünftige Ertragsentwicklung zeitweise beeinflussen kann. Die Finanzierungsstrukturen innerhalb des KI-Sektors sind komplex, spiegeln jedoch auch den langfristigen Innovationscharakter des Bereichs wider. Die US-Notenbank hat im Dezember den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Die nicht einstimmige Entscheidung unterstreicht den vorsichtigen Kurs der Geldpolitik: Einerseits wirkt er moderat entlastend, andererseits ist er weiterhin auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Chancen in Europa und Asien Eine moderatere Gewinnentwicklung könnte die Bewertungsniveaus großer US-Technologiewerte stärker in den Fokus der Anleger:innen rücken. Für Investoren aus dem Euroraum bleibt zudem die Entwicklung der Wechselkurse ein relevanter Faktor, da geld- und währungspolitische Maßnahmen in den USA zunehmend strategisch eingesetzt werden. Für das Jahr 2026 zeichnet sich ein Marktumfeld ab, das von höherer Selektivität und zeitweiser Zurückhaltung geprägt sein dürfte. Außerhalb des US-Schwerpunkts bieten sich dabei interessante Perspektiven: Europäische und asiatische Aktienmärkte weisen im Vergleich attraktivere Bewertungen auf. Insbesondere nachhaltig dividendenstarke Unternehmen sowie solide aufgestellte mittelgroße Werte könnten hiervon profitieren. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
Mehr erfahren
- 26. November 2025
- Finanzwissen
Im Dezember steigen die Ausgaben fast automatisch. Geschenke, Weihnachtsdeko und Festessen, Versandkosten, Aktionen – vieles passiert nebenbei und wirkt auf den ersten Blick harmlos. In der Summe merkt man jedoch schnell, dass der Monat teurer wird als geplant. Fünf typische Fallen lassen sich leicht vermeiden, wenn man sie bewusst im Blick behält. 1. „Buy now, pay later“ und Ratenkauf: Bequem, aber schnell unübersichtlich „Später zahlen“ und Ratenkauf bieten nur eine kurzfristige Entlastung, entweder durch eine spätere Zahlung oder durch Aufteilung in Raten. In der Praxis entstehen aber schnell mehrere kleine Posten, die leicht übersehen werden. Dazu kommen mögliche Gebühren, wenn eine Frist verstreicht. Nutzen Sie „Buy now, pay later“ und den Ratenkauf am besten nur gezielt und erstellen Sie sich sofort einen Kalendereintrag, damit Sie nichts vergessen. 2. Rabatt-Countdowns erzeugen künstlichen Zeitdruck Vor allem im Dezember setzen viele Shops auf Timern und Aktionsfenster. Das soll dazu verleiten, schneller zu entscheiden als geplant. Man sollte sich deshalb immer fragen: Würde ich das Produkt auch ohne Rabatt kaufen? Wenn nicht, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten. 3. Versand- und Rücksendekosten: unterschätzt, aber relevant Mehrere kleine Einzelbestellungen, Expressversand, kostenpflichtige Rücksendungen – all das wirkt im Alltag nebensächlich, summiert sich aber über den Monat hinweg. Versuchen Sie deshalb, Bestellungen zu bündeln, und prüfen Sie die Rücksendebedingungen vorab. Viele Shops haben ihre Konditionen geändert. 4. Probe-Abos und digitale Geschenk-Apps Testangebote für Streamingdienste, Apps oder Geschenkideen verlängern sich oft automatisch. Im Trubel des Dezembers geht das leicht unter. Am besten kündigen Sie Test-Abos, die Sie nicht verlängern möchten, sofort nach der Registrierung. Die Testphase bleibt dabei vollständig verfügbar. Wenn Sie unsicher sind, lohnt es sich, einen Kalendereintrag zu erstellen, um die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. 5. Planung statt Impuls – Kleinigkeiten summieren sich Viele Ausgaben im Dezember entstehen spontan: „Das nehme ich noch mit.“ Dekoration, Backzutaten, Bänder, Besonderheiten fürs Weihnachtsmenü, Kleinigkeiten für zwischendurch – all das ist Teil des Alltags, aber es kann schnell ein dreistelliger Betrag werden, wenn man nicht darauf achtet. Legen Sie dafür ein kleines Extra-Budget auf Wochenbasis fest. Das ist übersichtlicher und leichter einzuhalten. Kurzer 2-Minuten-Ausgabencheck jeden Abend Was habe ich heute ausgegeben? War das geplant? Bin ich noch im Budgetrahmen? Falls nicht, kann etwas storniert werden, das nicht nötig ist? Unterstützende Services der Hypo Vorarlberg Möchten Sie erfahren, wie Ihre monatlichen Ausgaben und mögliche zusätzliche Belastungen zusammenhängen? Die digitalen Tools der Hypo Vorarlberg helfen Ihnen weiter: Haushaltsrechner : Gibt einen Überblick über Einnahmen, Fixkosten und freie Mittel. Kreditrechner : Gibt Orientierung darüber, wie sich Ratenzahlungen auf das Monatsbudget auswirken. Beide Tools helfen dabei, realistisch einzuschätzen, was im Dezember finanziell möglich ist.
Mehr erfahren
- 21. November 2025
- Auszeichnungen
Die Hypo Vorarlberg wurde bereits zum 15. Mal in Folge als einer der besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum durch den Elite Report ausgezeichnet und mit der Höchstnote „summa cum laude" (804 Punkte) bedacht. Das Fachmagazin hebt besonders die klar strukturierte Investmentstrategie und die hohe Beratungskompetenz der Hypo Vorarlberg hervor. Es betont darüberhinaus, dass die Kombination aus persönlicher Betreuung, fundiertem Research und hoher Transparenz ein maßgeblicher Qualitätsfaktor ist. In die Bewertung fließen Anlageergebnisse und die Auswertung von mehr als 600 Gesprächen mit Kund:innen der Vermögensverwalter ein. Geprüft wurden 386 Anbieter, davon wurden heuer 51 als „empfehlenswert“ eingestuft. 41 kommen aus Deutschland, sechs aus Österreich, vier haben den Sitz in der Schweiz bzw. im Fürstentum Liechtenstein. Die Bestnote „summa cum laude" bekamen 45 Vermögensverwalter. Foto: Hypo Vorarlberg v.l.: Stephan Bohle (Leiter Private Banking) und Markus Felder (Direktor Bereich Private Banking und Privatkunden) bei der Preisverleihung.
Mehr erfahren
- 17. November 2025
- Auszeichnungen
Die jährliche Vergabe des Österreichischen Dachfonds Awards des GELD-Magazins ist in der Fondsbranche bereits zur Tradition geworden und die Hypo Vorarlberg darf sich auch im November 2025 wieder über mehrere Auszeichnungen freuen. 3. Platz l 5 Jahre l AKTIENDACHFONDS - konservativ l HYPO Dynamic Equity 1. Platz l 5 Jahre l GDF AUSGEWOGEN - dynamisch l Hypo Vorarlberg Multi Asset Global 2. Platz l 3 Jahre l GDF AUSGEWOGEN - dynamisch l Hypo Vorarlberg Multi Asset Global 2. Platz l 1 Jahre l GDF AUSGEWOGEN - dynamisch l Hypo Vorarlberg Multi Asset Global 3. Platz l 5 Jahr l GDF AUSGEWOGEN - dynamisch l Hypo Vorarlberg Selektion Balanced 3. Platz l 5 Jahre l GDF ANLEIHENORIENTIERT - konservativ l Hypo Vorarlberg Selektion Defensiv Bei sämtlichen Fonds fungiert die Hypo Vorarlberg als Fondsadvisor und die Masterinvest KAG als Fondsmanager. Besonders hervorzuheben ist der 1. Platz des Hypo Vorarlberg Multi Asset Global in der Kategorie ausgewogen über einen Zeitraum von 5 Jahren . Dieser Fonds verfolgt einen globalen und antizyklischen Investmentansatz und investiert in globale Anleihen in EUR, Aktien und alternative Investments. Durch gezielte taktische Maßnahmen – wie die aktive Steuerung der Quoten in den einzelnen Assetklassen, insbesondere im Aktienbereich, sowie die sorgfältige Auswahl und den Einstieg in thematische Investments – konnten in den vergangenen Jahren attraktive Erträge erzielt werden. Das Portfolio Management setzt die vorgegebene strategische Ausrichtung konsequent um – ein umsichtiges Risikomanagement und die aktive Steuerung der Quoten in den Assetklassen sind dabei wichtige Schlüssel zum Erfolg. Die grundlegende Bildung der Kategorien erfolgt nach Assetklassen – also Anleihen, Aktien oder Alternative Investments. Die meisten Dachfonds mischen vor allem Aktien und Anleihen. Ist das Verhältnis dieser beiden Assetklassen im Portfolio relativ fix vorgegeben, gehören sie zu den Gemischten Dachfonds Anleihen orientiert, ausgewogen oder aktienorientiert. Sind die Anlagevorschriften diesbezüglich freier gestaltet, sind dies Gemischte Dachfonds flexibel. In allen Kategorien, in denen eine große Bandbreite an Volatilitäten gegeben ist, wurden die Dachfonds nach ihrer historischen Schwankungsbreite ihrer Rücknahmewerte weiter unterteilt in "konservativ", evtl. "ausgewogen" und "dynamisch". Die Siegerermittlung erfolgt nach der Sharpe Ratio (mit einem rechnerischen Zinssatz von 0,5 Prozent) in den Zeiträumen ein, drei und fünf Jahre – sofern in der jeweiligen Kategorie im entsprechenden Zeitraum zumindest sechs Dachfonds zur Bewertung zur Verfügung standen. Stichzeitpunkt der Auswertung war der 30. September 2025. Sämtliche Inhalte zum Award sind in der aktuellen Ausgabe des GELD-Magazins zu finden: GELD-Magazin, Nr. 5/2025
Mehr erfahren
- 14. November 2025
- Unternehmen
Begrüßt wurden die zahlreich erschienenen Gäste von Stephan Sausgruber (Vorstand der Hypo Vorarlberg) sowie Walter Ernst (Regionaldirektor Schweiz). Beide zeigten sich sehr erfreut über das große Interesse der Kund:innen, die langjährigen Geschäftsbeziehungen und die darauf basierende erfreuliche Entwicklung des Standorts. Seit 1997 ist die Hypo Vorarlberg mit einer Niederlassung im Herzen von St. Gallen in der Bankgasse 1 präsent und in der gesamten deutschsprachigen Schweiz erfolgreich positioniert. Das beinahe 40-köpfige Team der Niederlassung bietet neben der KMU- und Firmenkundenbetreuung die komplette Produktpalette für Privatkund:innen, professionelle Anlageberatung, Private Banking und Vermögensverwaltung. Mutig an Herausforderungen wachsen Moderatorin Claudia Marty begleitete die Gäste gewohnt charmant durch das Abendprogramm und leitete zu einer besonderen Persönlichkeit über, die das Publikum mit ihrem Vortrag in den Bann zog: Miriam Höller, ehemalige Stuntfrau, SPIEGEL-Bestseller-Autorin und Keynote-Speakerin. Sie fesselte das Publikum mit ihrem inspirierenden Vortrag „Die Kraft der Resilienz – Mutig Herausforderungen begegnen und an ihnen wachsen“. Im Jahr 2016 wurde Miriam Höller von zwei schweren Schicksalsschlägen innerhalb kürzester Zeit getroffen: Ein schwerer Unfall zwang sie, ihre Karriere als Stuntfrau aufzugeben und nur wenig später verlor sie ihren langjährigen Lebenspartner bei einem Hubschrauberabsturz. Doch gerade aus dieser dunklen Phase schöpfte sie neuen Lebensmut. Ein Abend zum Nachdenken und Netzwerken Mit ihrer außergewöhnlichen Lebensgeschichte und beeindruckenden inneren Stärke zeigt sie eindrucksvoll, wie sich aus tiefen Rückschlägen neue Kraft und Perspektiven entwickeln können. Beim abschließenden Apéro riche bot sich die Möglichkeit, Miriam Haller noch die eine oder andere persönliche Frage zu stellen, und es galt vor allem auch Beziehungen zu pflegen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Fotos: Hypo Vorarlberg
Mehr erfahren
- 13. November 2025
- Unternehmen
Am 12. November 2025 lud die Hypo Vorarlberg zum Bühnenfest im Vorarlberger Landestheater ein. Beim Galadinner auf der Theaterbühne konnten die Gäste einen Abend mit „VELVET NIGHT AND BROKEN DREAMS“ – präsentiert vom Ensemble des Vorarlberger Landestheater – kulinarisch sowie musikalisch genießen. Das Ensemble bestehend aus Isabella Campestrini, Luzian Hirzel, Nurettin Kalfa und Josepha Yen, verwandelte die Bühne in eine Bar im New York der 1960er Jahre. VELVET NIGHT AND BROKEN DREAMS ist eine Reise in eine Zeit, in der alles möglich schien – eine Hommage an eine Stadt, die niemals schläft, an jene, die sich an ihr reiben, und an die Musik, die sie zusammenhält. Das Ensemble entführte die Gäste in ein New York, in dem man die schönsten Nächte erleben kann – und zugleich den tiefsten Abgründen begegnet. Ganz nah dran am künstlerischen Geschehen genossen die Gäste zudem kulinarische Highlights von MO Catering. Die Hypo Vorarlberg engagiert sich seit Jahrzehnten im Kulturbereich und fördert als verlässlicher Partner das vielfältige Kulturleben in Vorarlberg. Seit bereits zehn Jahren ist die Bank Hauptsponsor der Kulturhäuser – Kunsthaus Bregenz, Landestheater Vorarlberg und vorarlberg museum – und freut sich, mit Veranstaltungen wie mit dem Bühnenfest im Landestheater besondere kulturelle Akzente für ihre Kund:innen zu setzen. Fotos: Hypo Vorarlberg
Mehr erfahren
- 7. November 2025
- Wirtschaftsmärkte
Wer eine Geldanlage beurteilt, schaut meist zuerst auf die erzielte Rendite. Doch diese Zahl allein ist nur die halbe Wahrheit. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wie stabil oder schwankungsanfällig war der Weg dorthin? Denn genau hier setzt die historische Volatilität an – eine Kennzahl, die misst, wie stark ein Wertpapier in der Vergangenheit um seinen Durchschnitt geschwankt hat. Sie ist gewissermaßen der Pulsschlag eines Investments. Eine hohe Volatilität bedeutet nicht automatisch Risiko – aber sie steht für Unsicherheit. Ein Aktienkurs, der innerhalb eines Jahres zwischen minus 30 und plus 40 Prozent pendelt, verlangt einem Anleger deutlich mehr Gelassenheit ab als ein Wertpapier, das gleichmäßig um fünf Prozent zulegt. Wer vor einer Investition die historische Volatilität betrachtet, gewinnt ein Gespür dafür, ob eine Anlage zur eigenen Risikotoleranz passt. Denn die beste Strategie ist nutzlos, wenn man sie im ersten Kursrückgang wieder über Bord wirft. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und zunehmender geopolitischer Spannungen ist Volatilität mehr denn je zur Begleitmusik der Kapitalmärkte geworden. Sie sollte nicht gefürchtet, sondern verstanden werden. Professionelle Investoren nutzen sie gezielt, um Portfolios zu diversifizieren oder Einstiegszeitpunkte festzulegen. Privatanleger hingegen ignorieren sie oft und tappen damit blind in emotionale Fehlentscheidungen. Mein Plädoyer? Renditechancen: Ja, aber nur im Kontext ihrer Schwankungsbreite. Wer diesen Blick auf Volatilität einmal verinnerlicht und konsequent über sein gesamtes Portfolio spannt, hebt sein Risikomanagement auf das Niveau eines Investmentprofis, was langfristig für mehr Gelassenheit in der Veranlagung sorgen kann. Zum Autor : Karl-Heinz Strube, CIIA, SIP, ist Prokurist der Hypo Vorarlberg und Leiter des Hypo Asset Management. Weitere News von den Finanzmärkten finden Sie in unserem Anlegermagazin AM PULS Marketingmitteilung. Veranlagungen in Wertpapiere beinhalten neben Chancen auch Risiken. Kursschwankungen und -verluste sind möglich.
Mehr erfahren
- 20. Oktober 2025
- Unternehmen
Am 16. Oktober feierte die Hypo Vorarlberg das 20-jährige Bestehen ihrer Filiale in Wels. Vorstandsvorsitzender Michel Haller aus dem Stammhaus in Bregenz und das oberösterreichische Führungsduo – Iris Paar und Thomas Hofer – luden dazu in die Filiale am Kaiser-Josef-Platz ein, um sich bei all jenen zu bedanken, die der Bank seit vielen Jahren ihr Vertrauen schenken. Seit der Eröffnung der Filiale vor zwei Jahrzehnten haben zahlreiche Unternehmer:innen und Privatkund:innen gemeinsam mit der Bank vielfältige Projekte realisiert. Die Hypo Vorarlberg in Wels ist heute ein fester Bestandteil der oberösterreichischen Bankenlandschaft und wird als zuverlässiger, kompetenter und stabiler Finanzpartner geschätzt. Regionaldirektor Thomas Hofer und Private Banking Leiterin Iris Paar sind stolz auf ihr elfköpfiges Team in Wels. Die Entscheidung, den Standort gerade hier und nicht in der Landeshauptstadt Linz zu wählen, begründet Hofer mit dem starken Wirtschaftsraum, der Vielzahl erfolgreicher Unternehmen, der verkehrsgünstigen Lage sowie einer fundierten Kosten-Nutzen-Rechnung, die typisch für Vorarlberger Entscheidungen ist. Seit der Eröffnung hat die Bank rund eine Milliarde Euro an Krediten vergeben. Auch für die nächsten 20 Jahre setzen Hofer und Paar klare Ziele: „Wir wollen weiter wachsen und unsere Position in Oberösterreich stärken.“ Der Abend begann mit zahlreichen Anekdoten aus zwei Jahrzehnten Bankalltag, unterhaltsam moderiert von Romana Nachbauer. Kulinarisch verwöhnte das Flying Dinner von „koll kocht“ die Gäste und die Band Chili con Carmen sorgte mit stimmungsvoller Musik für die richtige Atmosphäre. Insgesamt ein rundum gelungener Abend mit anregenden Gesprächen, bester Unterhaltung und großartiger Stimmung.
Mehr erfahren