- 4. Februar 2026
- Unternehmen
Am 2. und 3. Februar 2026 lud die Hypo Vorarlberg zu ihren traditionellen Kundenkonzerten ein. Die beiden Abende bildeten zugleich den jährlichen Höhepunkt der langjährigen Partnerschaft mit der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik. Rund 1.800 Kundinnen und Kunden erlebten dabei besondere Konzerterlebnisse – im Festspielhaus Bregenz und am darauffolgenden Abend im Festsaal der Stella Vorarlberg. Musikalisch eröffnet wurden die Abende mit der schwungvollen Ouvertüre zu „Oberon“ von Carl Maria von Weber, mit der das Sinfonieorchester das Publikum von der ersten Minute an in seinen Bann zog. Ein weiterer Glanzpunkt folgte mit Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur . Pianist Florian Altwegg überzeugte mit virtuoser Technik und feinem Gespür für die vielschichtigen Klangfarben des Werkes – vom spielerisch-leichten Allegramente über das lyrische Adagio assai bis hin zum temperamentvollen Presto . Nach der Pause stand Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8 in G-Dur auf dem Programm. Unter der bewährten Leitung von Benjamin Lack entfaltete sich die ganze Ausdruckskraft des Werkes: melodienreich, tänzerisch und zugleich kraftvoll. Die nuancenreiche Interpretation des Orchesters wurde bei beiden Konzerten mit begeistertem Applaus gewürdigt. Auch 2026 zeigten die Kundenkonzerte eindrucksvoll die enge Verbundenheit der Hypo Vorarlberg mit ihren Kundinnen und Kunden – getragen von musikalischer Qualität, starken Partnerschaften und einem klaren Bekenntnis zum Engagement für die Region. Erfolg teilen – Mehrwert schaffen So standen die Konzertabende nicht nur im Zeichen musikalischer Exzellenz, sie rückten auch das vielfältige Wirken der Hypo Vorarlberg über das Bankgeschäft hinaus in den Mittelpunkt. Einen Einblick in dieses Engagement bot das neu vorgestellte Kundenmagazin „Engagement für die Region “ . Von Kunst und Kultur über soziale Projekte, Umwelt, Sport, Jugend und Bildung bis hin zu Baukultur sowie der Rolle als verantwortungsvoller Arbeitgeber – die Hypo Vorarlberg ist überzeugt: Eine starke Bank kann nur in einem starken Umfeld bestehen. Zum Konzertende freuten sich die Gäste über ihr persönliches Exemplar des neuen Magazins, das sich auch als Einladung versteht: zum Hinschauen, Mitdenken und gemeinsamen Gestalten. Denn Gutes zu tun ist wichtig – und darüber zu sprechen ebenso. Bild: Hypo Vorarlberg
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- 2. Februar 2026
- Wirtschaftsmärkte
Asset Allocation – die sinnvolle Verteilung des Vermögens auf Aktien, Anleihen, Liquidität und alternative Anlagen – ist in unsicheren Märkten der zentrale Stabilitätsanker. Im Folgenden sind sechs wertvolle Regeln aufgeführt, die bei der Ausgestaltung und Umsetzung helfen können: Durchhaltefähige Aufstellung: Wählen Sie eine strategische Mischung, die Sie auch bei starken Rückschlägen aushalten können – dies stellt den Normalzustand und nicht den Cash-Bestand dar. Ziel vor Risiko: Definieren Sie zuerst Ihr Anlageziel. Erst daraus ergibt sich Ihre Risikotoleranz und damit die Grundaufteilung. Nach vorn blicken: Vergangenheitsdaten helfen nur begrenzt. Viel wichtiger sind heutige Ausgangslage, Erwartungen und strukturelle Trends. Management klären: Entscheiden Sie, ob Sie die Verantwortung für das Management selbst übernehmen oder ob Sie sich durch erfahrene Vermögensverwalter:innen unterstützen lassen. Achten Sie dabei unbedingt auf die bisherige Leistungshistorie der Vermögensverwalter:innen und lassen Sie sich diese transparent belegen. Zeithorizont pragmatisch wählen: In der Regel ist eine längere Laufzeit vorteilhaft, wobei eine realistische Planung unerlässlich ist. Erfahrungsgemäß ist ein Zeitraum von 4 bis 7 Jahren in der Regel angemessen. Diszipliniert anpassen: Normalerweise ist es empfehlenswert, den Kurs beizubehalten, Chancen selektiv zu nutzen und regelmäßig auszubalancieren (z. B. jährlich). Zudem sollte die Zielsetzung bzw. die Strategie in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Fazit : Wer Ziel, Risiko und Umsetzung konsequent verzahnt, bleibt auch in volatilen Phasen planmäßig investiert und vermeidet Fehler, die viel Geld kosten können. Veranlagungen in Finanzinstrumente beinhalten neben Chancen auch Risiken. Kursschwankungen und -verluste sind möglich.
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- 28. Jänner 2026
- Sicherheitshinweise
Immer wieder warnen Behörden, Verbraucherplattformen und Medien vor gefälschten SMS und E-Mails, in denen angebliche Paket- oder Bankbenachrichtigungen verschickt wurden – inklusive Link, der zu einer täuschend echten Login-Seite führte. Nutzer:innen, die auf diese Links klickten und ihre Zugangsdaten eingaben, verloren anschließend Geld oder sahen sich mit unberechtigten Transaktionen konfrontiert. Was ist Phishing? Phishing bezeichnet eine Betrugsmasche, bei der Kriminelle über gefälschte E-Mails, SMS, Messenger oder Websites versuchen, an Ihre Zugangsdaten, Passwörter oder Bankdaten zu gelangen. Oft sehen die Nachrichten täuschend echt aus, nutzen bekannte Logos und offizielle Anmutung. Ziel ist, dass Sie auf einen Link klicken und auf eine gefälschte Website geleitet werden – dort geben Sie Ihre sensiblen Daten preis. Phishing in Zahlen (EU & global) Laut aktuellen Daten werden täglich rund 3,4 Milliarden Spam-/Phishing-Mails versendet. Im Jahr 2024 stieg die Anzahl der Phishing-Angriffe um etwa 12 % im Vergleich zum Vorjahr. E-Mail bleibt der mit Abstand häufigste Angriffsweg beim Phishing. Bei vielen Angriffen zielen Kriminelle auf den Finanz- und Bankensektor – ein Hinweis darauf, dass Bankkund:innen besonders gefährdet sind. Warum das zählt: Die hohe Frequenz zeigt, wie allgegenwärtig Phishing heute ist – und dass jede:r betroffen sein kann. Wie erkennen Sie Phishing-Links & gefälschte Nachrichten? Achten Sie auf folgende Warnzeichen: Die Nachricht fordert Sie zu schnellem Handeln auf oder stellt ein Problem in Aussicht (z. B. „Ihr Konto wird gesperrt“). Der Absender wirkt bekannt, die Adresse weicht aber geringfügig vom echten ab. Der Link öffnet eine Login-Seite, die nicht vertraut wirkt – zum Beispiel stimmt der Name der Website nicht, die Internetadresse sieht ungewöhnlich aus oder das Layout ist anders als gewohnt. Sprache, Rechtschreibung oder Format wirken untypisch oder fehlerhaft. Unerwartete SMS oder E-Mails, in denen Sie zur Eingabe von Passwörtern, TANs oder sensiblen Daten aufgefordert werden – seriöse Unternehmen tun das nicht. So schützen Sie sich – sichere Verhaltensregeln Klicken Sie keine Links an, wenn Sie sich nicht sicher sind. Geben Sie lieber manuell die offizielle Website Ihres Finanzinstituts in den Browser ein. Prüfen Sie Absenderadresse und Domain sorgfältig. Kleinste Unterschiede können ein Hinweis auf Betrug sein. Geben Sie niemals Zugangsdaten, TANs oder Passwörter preis. Seriöse Unternehmen fragen das nie per Mail oder SMS ab. Aktualisieren Sie Ihr Gerät regelmäßig und nutzen Sie Sicherheitsfunktionen (z. B. Zwei-Faktor-Authentifizierung). Im Zweifel: Abbrechen & Bank kontaktieren. Wenn etwas verdächtig wirkt – lieber vorsichtig sein und direkt bei Ihrer Bank melden. Was tun im Verdachtsfall? Wenn Sie einen verdächtigen Link angeklickt oder Daten eingegeben haben: Beenden Sie den Vorgang sofort, loggen Sie sich über bekannte Wege neu ein und ändern Sie ggf. Ihr Passwort. Kontaktieren Sie Ihre Bank umgehend – wir helfen Ihnen dabei, weitere Schritte zu setzen. Achten Sie auf ungewöhnliche Kontoaktivitäten und melden Sie verdächtige Nachrichten. Weiterführende Informationen & Ihre Sicherheit bei der Hypo Vorarlberg Bleiben Sie informiert: In unserem Sicherheits-Hub finden Sie laufend neue Beiträge zu Phishing, Smishing, Vishing, Fake-Shops, Social-Media-Betrug und weiteren aktuellen Maschen. Weitere hilfreiche Links: Sicheres Online Banking Anleitung und Unterstützung zum Hypo Online Banking Aktuelle Betrugswarnungen und Beispiele für Phishing-Mails: Watchlist Internet
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- 20. Jänner 2026
- Auszeichnungen
Die Hypo Vorarlberg wurde auch in diesem Jahr erneut mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb“ für 2026/2027 ausgezeichnet. Damit würdigt die Vorarlberger Landesregierung einmal mehr das nachhaltige Engagement der Bank für familienbewusste und mitarbeiterorientierte Arbeitsbedingungen. Bereits seit Beginn der Initiative im Jahr 1998 stellt sich die Hypo Vorarlberg kontinuierlich der Bewertung und zählt damit zu den langjährig teilnehmenden Unternehmen. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stehen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Bewertet werden unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote rund um Karenz und Wiedereinstieg, gezielte Elternförderung, familienfreundliche Serviceleistungen sowie Chancengleichheit in Führung und Weiterbildung. „Diese erneute Auszeichnung ist für uns eine wertvolle Bestätigung, dass Familienfreundlichkeit in der Hypo Vorarlberg nicht nur ein Anspruch, sondern gelebte Praxis ist und im Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter:innen tatsächlich ankommt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt eine immer größere Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers und ist ein wesentlicher Faktor für Zufriedenheit und langfristige Bindung. Deshalb werden wir diesen Weg auch künftig konsequent weitergehen“, betont Edith Künz, Leiterin Personalentwicklung der Hypo Vorarlberg.
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- 18. Jänner 2026
- Sicherheitshinweise
In den letzten Monaten häuften sich Berichte über gefälschte Anrufe, bei denen Täter glaubwürdig vorgaben, Mitarbeiter von Banken oder Behörden zu sein – mit dem Ziel, Kund:innen zur Herausgabe sensibler Daten (wie Kontodaten oder TANs) zu bewegen oder sie dazu zu bringen, eine bestimmte Software zu installieren. Besonders perfide: Viele Anrufe wirken auf den ersten Blick völlig harmlos und seriös – der Betrug bleibt oft unbemerkt, bis es zu finanziellen Schäden kommt. Was ist Vishing? Vishing – kurz für „Voice-Phishing“ – ist eine Form des Betrugs, bei der Kriminelle das Telefon nutzen. Dabei geben sie sich z. B. als Mitarbeiter einer Bank, eines Dienstleisters oder einer Behörde aus, um telefonisch an persönliche oder finanzielle Daten zu gelangen. Oft verwenden sie dabei manipulative Taktiken wie Dringlichkeit, schlechte Nachrichten oder angebliche Probleme (z. B. mit dem Konto) – um sich Vertrauen zu verschaffen. Zahlen und Fakten zu Vishing: Vishing zählt weltweit zu den am weitesten verbreiteten Social-Engineering-Angriffen – immer mehr Betrüger:innen setzen auf Telefon statt E-Mail. Viele Vishing-Angriffe nutzen moderne Telefon-Technologien, um ihre Identität zu verschleiern. Der finanzielle und persönliche Schaden kann erheblich sein – Kontodaten, Passwörter oder ganze Bankvollmachten sind betroffen. Warnsignale: So erkennen Sie Vishing Achten Sie auf folgende Hinweise: Der Inhalt des Anrufs wirkt alarmierend – mit Aussagen wie „Ihr Konto ist gefährdet“, „Es gibt ein Problem mit Ihrer Bankkarte“ oder „Wir müssen sofort ein Sicherheitsupdate durchführen“. Die Person am Telefon fordert persönliche Daten, Kontodaten, TANs oder Passwörter – seriöse Anbieter tun das nicht. Telefonnummer oder Anruferkennung wirken untypisch – beispielsweise unbekannte Vorwahl oder völlig fremde Nummer. Es wird Druck aufgebaut: Sie sollen sofort handeln, es drängt, Sie dürfen nicht nachdenken. Der Anruf erfolgt ohne konkreten Anlass – es gab zuvor keine Anfrage, keinen offenen Vorgang und keinen erwartbaren Grund für die Kontaktaufnahme. Wie Sie sich schützen können Geben Sie niemals persönliche Daten, Zugangsdaten oder TANs am Telefon preis. Legen Sie im Verdachtsfall sofort auf. Auch wenn es unhöflich erscheint: In dieser Situation ist es richtig und notwendig, das Gespräch unmittelbar zu beenden und selbst über eine Ihnen bekannte, offizielle Nummer bei Ihrer Bank nachzufragen – nicht über die Nummer des Anrufers. Seien Sie besonders wachsam bei Zeitdruck oder Drohszenarien. Seriöse Stellen setzen Sie nicht unter Stress. Klären Sie Zweifel immer direkt mit Ihrer Bank oder einer offiziellen Behörde – und lassen Sie sich zu nichts drängen. Geben Sie keine Überweisungen unter Druck oder während eines Telefonats frei. Ziehen Sie im Zweifel zusätzlich eine vertraute Person aus Familie oder Freundeskreis hinzu. Im Zweifel gilt immer: Zahlung lieber nicht freigeben. Überprüfen Sie Ihre Kontobewegungen regelmäßig und aufmerksam, insbesondere nach ungewöhnlichen Anrufen oder Nachrichten, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Grundregel: Seriöse Bankmitarbeiter:innen oder Dienstleister:innen fragen NIEMALS am Telefon nach einem Passwort oder vertraulichen Daten! Was tun, wenn Sie einen Verdacht haben? Sofort auflegen, keine Daten eingeben. Kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über bekannte Kontaktwege und melden Sie den Vorfall. Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen aufmerksam. Bei verdächtigen Nachrichten oder Anrufen: melden Sie sie – je früher, desto besser. Weiterführende Informationen & Ihre Sicherheit bei der Hypo Vorarlberg Bleiben Sie informiert: In unserem Sicherheits-Hub finden Sie laufend neue Beiträge zu Phishing, Smishing, Vishing, Fake-Shops, Social-Media-Betrug und weiteren aktuellen Maschen. Weitere hilfreiche Links: Sicheres Online Banking Anleitung und Unterstützung zum Hypo Online Banking Aktuelle Betrugswarnungen und Beispiele für Phishing-Mails: Watchlist Internet
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- 12. Jänner 2026
- Sicherheitshinweise
Immer öfter berichten Medien über Nutzer:innen, die durch falsche Profile auf sozialen Netzwerken getäuscht wurden – etwa durch vermeintliche „Freunde“, angebliche Prominente oder lukrative Angebote. Besonders perfide: Die Profile wirken echt, die Nachrichten vertrauensvoll und oft entsteht erst nach ersten Kontakten der Verdacht – meist zu spät. Diese Betrugsmaschen zeigen, wie gefährlich Social Media sein kann, wenn man unachtsam ist. Was ist Social-Media Betrug? Social-Media Betrug umfasst verschiedene Maschen, bei denen Kriminelle soziale Netzwerke nutzen: gefälschte Profile, betrügerische Direktnachrichten, falsche Freundschaften, „Romance“- oder Investment-Angebote, Fake-Shops oder Phishing über Links und Nachrichten. Ziel ist oft: persönliche Daten erlangen, Geld abziehen oder Identitäten ausnutzen. Durch Social Engineering entsteht Vertrauen – und viele Nutzer:innen unterschätzen das Risiko, da sie Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok als ungefährlich einschätzen. Zahlen & Fakten zum Social-Media Betrug Gefälschte Promi- oder Influencer-Profile auf Plattformen sind eine gängige Masche: Kriminelle geben sich als bekannte Personen aus, um Vertrauen zu gewinnen. Social-Media-Betrug hat viele Gesichter: Fake-Shops, Phishing-Links, betrügerische Werbung, Anlagebetrug und sogenannte Romance-Scams (Betrug über vorgetäuschte Liebes- oder Freundschaftsanfragen). Social Media ist damit ein zentraler Angriffspunkt. Gerade die einfache und schnelle Erstellung von Konten macht soziale Netzwerke attraktiv für Betrüger:innen. Einmal eingerichtet, können sie mit minimalem Aufwand viele Opfer erreichen. Warnsignale: So erkennen Sie Social-Media Betrug Achten Sie auf folgende Hinweise: Das Profil wirkt neu, hat wenige Freunde/Follower oder kaum Aktivität – trotz auffälligem Namen oder Versprechen. Der Account verwendet Fotos, die professionell wirken – oft stammen diese aber aus Bilddatenbanken, die gar nicht zur Person oder dem Unternehmen gehören, das angeblich dahintersteht oder sie wurden mittels KI erstellt Nachrichten mit übertriebenem Lob, schnellen Bekanntschaften („Wir haben so viel gemeinsam!“), emotionalen Themen oder plötzlicher Liebe („Love-Scam“) ohne realen Hintergrund. Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein – unrealistische Gewinnspiele, extrem günstige Produkte, schnelle Geldanlagen. Aufforderungen zur Übergabe persönlicher Daten, Finanzinformationen oder Vorauszahlungen. Druck, Geheimhaltung oder Eile: etwa „Nur heute“, „Schnell handeln“, „Vertraulich bleiben“. Wie Sie sich schützen können Hinterfragen Sie neue Freundschaften oder Kontakte kritisch – besonders, wenn Sie die Person nicht persönlich kennen. Prüfen Sie Profilbilder per Rückwärtssuche (z. B. Google Bilder) – oft ein Hinweis auf Fake-Accounts. Geben Sie niemals persönliche Daten, Bankdaten oder TANs an Personen weiter, die Sie nur online kennen. Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die zu gut wirken – besonders bei hohen Renditen, schnellen Gewinnen oder Luxusversprechen. Halten Sie Ihre Profile sicher: Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen konsequent nutzen. Im Zweifel: Beziehung beenden, Account blockieren oder melden — und auf weitere Kommunikation verzichten. Was tun im Verdachtsfall? Unterbrechen Sie sofort den Kontakt – blockieren und melden Sie das Profil bei der Plattform. Geben Sie keine Informationen preis, insbesondere keine Zahlungsinformationen oder TANs. Informieren Sie Ihre Bank umgehend, wenn Sie möglicherweise finanzielle Daten preisgegeben haben oder Überweisungen ausgeführt wurden. Bewahren Sie Screenshots, Nachrichtenverläufe oder verdächtige Links auf – sie können wichtig sein für Rückmeldungen an die Plattform oder ggf. Behörden. Weiterführende Informationen & Ihre Sicherheit bei der Hypo Vorarlberg Bleiben Sie informiert: In unserem Sicherheits-Hub finden Sie laufend neue Beiträge zu Phishing, Smishing, Vishing, Fake-Shops, Social-Media-Betrug und weiteren aktuellen Maschen. Weitere hilfreiche Links: Sicheres Online Banking Anleitung und Unterstützung zum Hypo Online Banking Aktuelle Betrugswarnungen und Beispiele für Phishing-Mails: Watchlist Internet
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- 19. Dezember 2025
- Finanzwissen
Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, ihre Finanzen besser zu ordnen. Oft scheitert es jedoch nicht am Willen, sondern daran, dass die Vorsätze zu allgemein bleiben oder im Alltag untergehen. Gerade bei Geldfragen hilft ein nüchterner Blick – und wenige, klar umrissene Schritte. Wirksame Finanzvorsätze beginnen klein, konkret und realistisch. Die folgenden fünf Punkte lassen sich gut umsetzen und geben das ganze Jahr über Orientierung. 1. Fixkosten prüfen: Was geht jeden Monat fix weg? Wer seine Fixkosten kennt, kann bewusster entscheiden. Miete, Energie, Versicherungen, Abos – vieles davon läuft automatisch und wird mit der Zeit zur Gewohnheit. Ein aktueller Fixkostencheck zeigt: Was brauche ich wirklich? Wo gibt es Doppelgleisigkeiten? Wo lässt sich etwas anpassen oder kündigen? Im Hypo Online Banking können Sie Ihre Ausgaben mit Labels versehen. So werden Bereiche wie Wohnen, Mobilität oder Freizeit übersichtlich dargestellt. Oft fallen dabei Ausgaben auf, die man selbst kaum noch wahrnimmt. 2. Verpflichtungen im Blick: Ruhe entsteht durch Struktur Ob Kreditraten, kurzfristige Finanzierungen oder offene Rechnungen: Viele wissen, dass „etwas offen ist“, aber nicht genau, wie viel und bis wann.Eine kompakte Übersicht aller Verpflichtungen verhindert böse Überraschungen und sorgt für mehr Planungssicherheit. Fragen Sie sich also: Worum handelt es sich? Wie hoch ist der Betrag? Wann ist er fällig? Wie lange läuft die Verpflichtung noch? So wird schnell klar, welche Zahlungen bald auslaufen und wo sich Spielraum eröffnet. 3. Sparpläne automatisieren: aus Absicht wird Routine Wer jeden Monat neu überlegen muss, ob und wie viel gespart wird, schiebt das Thema schnell auf. Einfacher ist es, Sparbeträge zu automatisieren. Wenn direkt nach Gehaltseingang ein fester Betrag auf ein Spar- oder Veranlagungskonto überwiesen wird, muss nicht jedes Mal neu entschieden werden – und über das Jahr hinweg baut sich Schritt für Schritt ein Polster auf. Erfahrungsgemäß sind kleinere, regelmäßige Beträge oft wirkungsvoller als gelegentliche große Einzahlungen. 4. Versicherungscheck: Passt der Schutz noch zum Leben? Bevor Geld langfristig angelegt wird, lohnt es sich, einen Blick auf die Risikoabsicherung zu werfen. Denn unerwartete Ereignisse können sonst mühsam Aufgebautes schnell wieder zunichte machen.Sinnvoll ist ein regelmäßiger, jährlicher Check, ob bestehende Versicherungen noch zur aktuellen Lebenssituation passen. Dazu zählen etwa: Haushalt und Eigenheim Unfall Berufsunfähigkeit Absicherungen für Partner:in und Familie So entsteht ein solides Fundament, auf dem sich Vermögen entspannter aufbauen lässt. 5. Vermögensaufbau realistisch planen: Einfach halten, dranbleiben! Vermögensaufbau ist kein kurzfristiges Projekt. Entscheidend sind ein realistischer Zeithorizont, regelmäßige Einzahlungen und eine Anlagestrategie, die zu Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passt. Es braucht dafür keine komplizierten Modelle. Wichtiger ist ein klarer, nachvollziehbarer Plan, den Sie über Jahre hinweg durchhalten können, statt einen einmaligen, überambitionierten Neujahrsvorsatz zu fassen. Unterstützende Tools & Services der Hypo Vorarlberg Viele dieser Schritte lassen sich mithilfe der digitalen Services der Hypo Vorarlberg gut in den Alltag integrieren: Kategorien im Online Banking : Für die automatische Zuordnung von Ausgaben und einen schnellen Überblick über Fixkosten und Budget. Sparpläne : Einfach einrichten, Betrag festlegen und monatlich automatisch sparen. Haushaltsrechner : Unterstützung bei der Gegenüberstellung von Einnahmen, Ausgaben und frei verfügbaren Mitteln. Beratung zum Vermögensaufbau: Gemeinsam mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater klären Sie, welche Möglichkeiten zu Ihren Zielen und Ihrer Situation passen.
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- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Für viele Frauen ist das Thema Geldanlage mit Unsicherheit verbunden, obwohl sie in puncto Bildung oft die Nase vorn haben. Doch finanzielle Unabhängigkeit ist angesichts der demografischen Entwicklung wichtiger denn je. Wir sprechen mit Frau Mag. Alexandra Truschnegg, der Leiterin des Portfolio Managements unserer Bank, über die Herausforderungen und konkrete Wege zur finanziellen Selbstbestimmung. Warum ist das Thema Geldanlage aus Ihrer Sicht für Frauen besonders wichtig? Geldanlage ist mehr als Rendite — sie ist ein Baustein finanzieller Unabhängigkeit. Frauen starten oft mit anderen Voraussetzungen: Teilzeit, Karriereunterbrechungen, niedrigere Pensionen. Das wirkt sich direkt auf die Vorsorge und den Handlungsspielraum aus. Deshalb sollten wir das Thema bewusst und langfristig angehen. Die Statistiken zur finanziellen Situation von Frauen in Österreich sind ernüchternd. Wo sehen Sie die größten Probleme? Die finanzielle Lage vieler Frauen ist durch strukturelle Benachteiligungen geprägt: niedrigere Stundenlöhne, häufigere Teilzeitarbeit aufgrund von Betreuungs- und Pflegeaufgaben sowie daraus resultierende Lücken in der Altersvorsorge. Diese Faktoren summieren sich zu geringerer Unabhängigkeit und höherer Anfälligkeit im Alter. Deshalb brauchen wir sowohl politische Maßnahmen, wie bessere Kinderbetreuung und faire Löhne, als auch individuelle Strategien: frühzeitig sparen, gezielt investieren und Finanzwissen aufbauen, um langfristig mehr Sicherheit und Selbstbestimmung zu erreichen. Viele Frauen empfinden Finanzthemen als komplex und riskant. Was raten Sie? Wissen schafft Sicherheit. Informieren Sie sich gezielt, zum Beispiel mit Büchern, Podcasts oder kurzen Kursen. Beginnen Sie klein: Fondssparen ab 50 Euro ist ein guter Einstieg. So sammeln Sie Erfahrung, ohne sich zu überfordern. Trotz hoher Bildungsabschlüsse – 55,3 % der Universitätsabsolventinnen sind weiblich – investieren viele Frauen noch zögerlich. Was hält sie ab? In Studien sehen wir, dass 54 % der Frauen noch gar nicht investiert haben, im Vergleich zu 37 % der Männer. Die Gründe sind meist fehlendes Wissen, Unsicherheit oder die Annahme, zu wenig Geld zu haben. Viele nehmen Finanzthemen als komplex und belastend wahr und meiden den Kapitalmarkt aus Angst vor Verlusten. Das ist schade, denn Frauen sind oft gründlicher in der Recherche und weniger von Selbstüberschätzung geprägt. Wir haben das Know-how und die Kompetenz, wir müssen es nur finanziell nutzen. Welche strukturellen Hürden müssen wir beachten? Teilzeitarbeit aufgrund von Betreuungsaufgaben und der Gender Pay Gap beeinflussen Einkommen und Altersvorsorge. Das sind gesellschaftliche Themen, die politische Lösungen wie bessere Kinderbetreuung und faire Löhne benötigen. Aber wir können individuell gegensteuern, indem wir früh anfangen zu sparen und gezielt investieren. Was bietet Ihre Bank konkret an? Wir bieten persönliche Beratung, verständliche Informationsangebote und flexible Sparpläne. Unsere Beraterinnen unterstützen Sie beim Einstieg und bei der langfristigen Planung. Ein letzter Tipp für unsere Leserinnen? Fangen Sie an. Denn auch kleine Schritte zählen! Bilden Sie sich, nutzen Sie Beratung, und denken Sie langfristig. Finanzielle Selbstbestimmung entsteht durch Wissen, Planung und Mut zur ersten Investition.
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- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Der massive Zinsanstieg in den Jahren 2022 und 2023 hat die bis dahin heile Welt der Immobilienmärkten auf den Kopf gestellt. Inzwischen hat sich die Zinsentwicklung zwar beruhigt. Doch während die Preise für Wohnen und Mieten im Jahr 2025 wieder anziehen, bleibt bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau und bei den Fertigstellungen weiterhin viel Luft nach oben. Das Augenmerk der Politik auf die Branche gibt zwar auf eine mittlere Frist Hoffnung, die Effektivität ergriffener Maßnahmen muss jedoch in jedem Fall erst unter Beweis gestellt werden. Wohnimmobilien weiter im Aufschwung Die Preise für Wohnimmobilien in Österreich und Deutschland ziehen wieder an. Bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht ist, wird es indes noch etwas dauern. Für 2026 rechnen wir bei Wohnimmobilien mit weiteren moderaten Preisanstiegen. Ein Treiber sind dabei vor allem die privaten Haushalte: Im Jahr 2025 zeigte sich private Transaktionsvolumen deutlich stärker als in den Vorjahren. Für 2026 erwarten wir eine Fortsetzung dieser Entwicklung, wenn auch etwas abgeschwächt. Niedrigere Zinsen sorgen für Dynamik am Wohnungsmarkt Der private Wohnungsbau legt zu, da sich durch die gesunkenen Zinsen die Finanzierungsmöglichkeiten spürbar verbessert haben. Diese Entwicklung stärkte das Vertrauen in den Immobilienmarkt und führte zu ansteigenden Transaktionen über alle Bundesländer hinweg. Zu altem Glanz wird der Markt für Wohnimmobilien so schnell aber nicht wieder finden. Schließlich lasten eine schwache Konjunktur und eine höhere Arbeitslosigkeit auf dem Markt. Wie stark der Impuls des von der Bundesregierung verabschiedeten Konjunkturpakets „Wohnraum und Bauoffensive“ sein wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend ist, dass die Mittel nicht nur bereitgestellt, sondern auch wirksam umgesetzt werden: Förderzuschüsse, verbilligte Darlehen und steuerliche Anreize können Neubau und Sanierung anstoßen, stoßen aber schnell an Grenzen, wenn Bauland, Fachkräfte oder Baustoffe knapp sind. Außerdem hängt viel davon ab, wie rasch und konsequent Gemeinden und Städte ihre Genehmigungsprozesse straffen. Verzögerungen bei Bewilligungsverfahren würden die Wirkung der Maßnahmen deutlich abschwächen. Insgesamt ist das Bild leicht positiv. Büros bleiben das Sorgenkind Auch am gewerblichen Immobilienmarkt bleiben Wohnimmobilien gefragt: Im ersten Halbjahr waren sie die umsatzstärkste Asset-Klasse. Zwar wächst das Investitionsvolumen, es liegt aber spürbar unter dem langjährigen Durchschnitt. Problematisch bleiben Büros, vor allem in weniger gefragten Lagen. Der Trend zu höheren Leerstandsquoten dürfte sich hier fortsetzen, da immer mehr Menschen in den Ruhestand gehen und hybride Arbeitsmodelle weiter im Trend liegen. Zwar steigen die Neuvertragsmieten im Bürobereich, allerdings vor allem aufgrund einzelner Abschlüsse im Hochpreissegment. Bei den Transaktionsvolumina rechnen wir für 2026 nicht mit großen Sprüngen. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
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- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Das Jahr 2025 war für viele Rohstoffe von starken Schwankungen geprägt. Während Gold, Silber und Kupfer neue Höchststände erreichten, fielen die Ölpreise zeitweise auf ein Vierjahrestief. Der Bloomberg Commodity Index stieg auf den höchsten Stand seit 2022. Edelmetalle verzeichneten in den ersten elf Monaten deutliche Zugewinne. Basismetalle legten moderat zu, während Energierohstoffe nur geringe Preissteigerungen erzielten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach den Trends für das Jahr 2026. Edelmetalle mit anhaltender Unterstützung Edelmetalle konnten im Jahr 2025 deutlich zulegen. Trotz einer zwischenzeitlichen Konsolidierung bleiben die grundlegenden Treiber bestehen. Sinkende Zinsen in den USA, ein tendenziell schwächerer US-Dollar sowie anhaltende Unsicherheiten in der Geld- und Handelspolitik sprechen weiterhin für eine stabile Nachfrage. Zusätzlich dürften börsengehandelte Rohstoffprodukte auch 2026 eine wichtige Rolle auf der Nachfrageseite spielen, nachdem ihre Bestände im Jahr 2025 spürbar ausgeweitet wurden. Basismetalle profitieren von struktureller Nachfrage Auch bei den Basismetallen wird für das Jahr 2026 ein solides Umfeld erwartet. Die industrielle Nachfrage dürfte insbesondere durch Investitionen in die Energiewende sowie in neue Technologien wie Künstliche Intelligenz gestützt werden. Gleichzeitig bleibt das Angebot aufgrund von Produktionsproblemen in einigen Förderländern – vor allem bei Kupfer – angespannt. Ölmarkt unter Angebotsdruck Die globale Ölnachfrage dürfte 2026 nur schwach wachsen. Gleichzeitig hat die OPEC+ ihre Förderung deutlich ausgeweitet, um Marktanteile zu sichern. Dadurch ist mit einem anhaltenden Angebotsüberschuss zu rechnen. Entsprechend bleiben die Aussichten für steigende Ölpreise begrenzt. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
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- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Die deutsche Wirtschaft zeigt seit Jahren nur eine geringe Dynamik. Neben konjunkturellen Schwächen treten zunehmend strukturelle Probleme wie eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit und Unsicherheiten im Welthandel hervor. Hoffnung für das kommende Jahr liegt in staatlichen Investitionsprogrammen und einer nachlassenden Inflation. Dennoch bleibt das Umfeld durch geopolitische Spannungen, die US-Zollpolitik und einen fragilen Arbeitsmarkt belastet. Anhaltende Stagnation und strukturelle Herausforderungen Seit drei Jahren befindet sich Deutschland in einer Phase der Stagnation. Ursachen sind nicht allein konjunkturell, sondern auch strukturell: sinkende Produktivität und hohe regulatorische Anforderungen. Die Bundesregierung setzt auf Investitionsprogramme, deren Wirkung jedoch begrenzt sein dürfte, da Teile der Mittel lediglich bereits geplante Ausgaben ersetzen. Arbeitsmarkt bleibt fragil, sinkende Teuerung entlastet Konsumenten Das schwache Verbrauchervertrauen belastet die Wachstumsperspektiven. Der Arbeitsmarkt zeigt sich fragil, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe häufen sich Meldungen über Stellenabbau. Positiv wirkt hingegen der Rückgang der Inflation, der die Realeinkommen stabilisiert und den Konsum stützen könnte. Auch vorgelagerte Preisindikatoren wie Einfuhr- und Erzeugerpreise deuten derzeit keinen neuen Auftrieb an. Leichte Erholung, aber Unsicherheiten bleiben hoch Für 2026 zeichnet sich eine moderate Erholung ab, getragen von Investitionspaketen, stabileren Preisen und verbesserten Finanzierungskonditionen. Gleichzeitig bleibt das internationale Umfeld unsicher: Höhere US-Zölle und geopolitische Konflikte belasten den Außenhandel. Innenpolitisch sind weitere Reformen notwendig, um strukturelle Schwächen zu verringern. Insgesamt könnte die deutsche Wirtschaft langsam aus der Stagnation herausfinden, doch die Erholung bleibt anfällig. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
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- 17. Dezember 2025
- Wirtschaftsmärkte
Obwohl sich das globale wirtschaftspolitische Umfeld verschlechtert hat, liegen die Aktienindizes deutlich über dem Vorjahresniveau,. Ein wesentlicher Treiber war die Erwartung rund um Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig wirft die Finanzierung der hohen Investitionen zunehmend Fragen auf. Hohe Bewertungen und geringe Risikoprämien Nach mehreren Jahren steigender Kurse bewegen sich die weltweiten Aktienmärkte auf einem im historischen Vergleich erhöhten Bewertungsniveau. Entsprechend gering ist der Renditeabstand zwischen Aktien und Anleihen. Die Erwartungen rund um Künstliche Intelligenz haben bislang sowohl die konjunkturelle Entwicklung als auch die Gewinne großer Unternehmen und die Kapitalmärkte unterstützt. In diesem Umfeld zeigen sich Anleger insgesamt zuversichtlich. Konzentration und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen Die US-Zollpolitik wirkt sich tendenziell preisstabilisierend auf einem höheren Niveau aus und trägt dazu bei, dass das Zinsumfeld vergleichsweise straff bleibt. Dies kann die konjunkturelle Dynamik in den USA sowie in exportorientierten Volkswirtschaften beeinflussen. Für Aktienmärkte bedeutet dies ein Umfeld, in dem Gewinnentwicklungen, Finanzierungskosten und Bewertungen stärker differenziert betrachtet werden müssen. Gleichzeitig hat sich die Marktkapitalisierung in den vergangenen Jahren stark auf wenige, vom KI-Trend geprägte Unternehmen konzentriert. Diese Firmen investieren umfangreich in Infrastruktur, was ihre zukünftige Ertragsentwicklung zeitweise beeinflussen kann. Die Finanzierungsstrukturen innerhalb des KI-Sektors sind komplex, spiegeln jedoch auch den langfristigen Innovationscharakter des Bereichs wider. Die US-Notenbank hat im Dezember den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Die nicht einstimmige Entscheidung unterstreicht den vorsichtigen Kurs der Geldpolitik: Einerseits wirkt er moderat entlastend, andererseits ist er weiterhin auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Chancen in Europa und Asien Eine moderatere Gewinnentwicklung könnte die Bewertungsniveaus großer US-Technologiewerte stärker in den Fokus der Anleger:innen rücken. Für Investoren aus dem Euroraum bleibt zudem die Entwicklung der Wechselkurse ein relevanter Faktor, da geld- und währungspolitische Maßnahmen in den USA zunehmend strategisch eingesetzt werden. Für das Jahr 2026 zeichnet sich ein Marktumfeld ab, das von höherer Selektivität und zeitweiser Zurückhaltung geprägt sein dürfte. Außerhalb des US-Schwerpunkts bieten sich dabei interessante Perspektiven: Europäische und asiatische Aktienmärkte weisen im Vergleich attraktivere Bewertungen auf. Insbesondere nachhaltig dividendenstarke Unternehmen sowie solide aufgestellte mittelgroße Werte könnten hiervon profitieren. Disclaimer: Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft. Veranlagungen in Finanzinstrumente sind neben Chancen auch mit Risiken verbunden, Kursverluste sind möglich. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt das Produkt zusätzlich Währungsschwankungen.
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