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Stellungnahme zur aktuellen Berichterstattung

In der aktuellen Berichterstattung des ORF und zahlreichen weiteren Medien zum Thema „Panama Papers" wird auch die Hypo Vorarlberg mit Offshore-Gesellschaften in Verbindung gebracht. Angesichts der Medienberichte hält der Vorstand der Bank einige Sachverhalte fest. Generell sind die Auskunftsmöglichkeiten aufgrund des § 38 Bankwesengesetz (BWG) stark eingeschränkt.

Der Vorstand hält fest, dass die Hypo Vorarlberg in ihrer Geschäftspolitik eine rigorose Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verfolgt. "Wir haben deshalb zu keiner Zeit gegen europäische oder US-amerikanische Geldwäschebestimmungen bzw. Sanktionen verstoßen. Gesetzliche Bestimmungen werden von uns sehr ernst genommen und penibel eingehalten", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Grahammer. Dazu zählt u.a. die Identifizierung des wirtschaftlichen Eigentümers eines Kontos, die seit 2008 verpflichtend ist.

Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus hat die Hypo Vorarlberg in vielen Bereichen interne Richtlinien erlassen. Obwohl z.B. die Überprüfung der US-amerikanischen OFAC-Liste keine direkte Anwendbarkeit in Österreich hat, wird diese Vorgabe berücksichtigt. Alle Geschäftsbeziehungen werden von der Compliance-Abteilung mit Hilfe eines elektronischen Überwachungsprogrammes überprüft, wodurch jede Kundenbeziehung sowie Auslandstransaktionen mit den relevanten EU-Sanktionslisten sowie mit internationalen Sanktionslisten wie der des Office of Foreign Asset Control (OFAC) abgeglichen werden.

Die Implementierung aller gesetzlichen Vorschriften in der Hypo Vorarlberg wird sowohl von der internen Revision als auch dem Bankprüfer überprüft und schriftlich festgehalten. Zudem wurde und wird die Bank im Bereich Geldwäsche von der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA sowie hinsichtlich der Einhaltung von Sanktionen von der Österreichischen Nationalbank (OeNB) geprüft und beaufsichtigt. Dazu gehören auch Geschäftsbeziehungen zu Offshore-Gesellschaften, die per se nicht illegal sind. Der Vollständigkeit halber hält der Vorstand fest, dass auch Liechtensteiner Unternehmen und Privatkunden als Offshore-Gesellschaften gelten, mit denen die Bank naturgemäß Geschäftsbeziehungen geführt hat bzw. führt. Dennoch wurde die Anzahl von Konten für nicht operativ tätige Übersee-Gesellschaften in den vergangenen Jahren bereits sukzessive abgebaut und wird auch in Zukunft noch weiter reduziert.

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung hat der Vorstand bereits eine Spezialprüfung in Auftrag gegeben und wird in der Folge eine Zusammenfassung der Ergebnisse veröffentlichen, um die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen zu untermauern. Entsprechend der Geschäftsphilosophie der Hypo Vorarlberg werden nur solche Geschäfte abgeschlossen, die der Vorstand auch in der Öffentlichkeit vertreten kann.

Ihr Kontakt

Mag. (FH) Sabine Nigsch
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Hypo-Passage 1
6900 Bregenz

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