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Weichenstellung für weiteres Wachstum in Wien

Mit dem Umzug ins „Zacherlhaus" im 1. Bezirk schafft die Hypo Vorarlberg die Grundlage für ihren weiteren Wachstumskurs in Wien. Neben dem Ausbau des Firmen- und Privatkundengeschäftes steht vor allem eine deutliche Expansion im Private Banking bzw. Wealth Management im Fokus: Bis in fünf Jahren will die Bank das derzeitige Veranlagungsvolumen in Wien auf zwei Milliarden Euro verdoppeln.

Die Hypo Vorarlberg ist seit 26 Jahren am Standort Wien erfolgreich und deckt das breite Spektrum einer Universalbank ab. Mit Know-how und jahrelanger Erfahrung hat sich die Regionalbank besonders im Bereich der Unternehmens- und Immobilienfinanzierung sowie im Anlagegeschäft als Alternative zu den Großbanken etabliert. Das Ausleihungsvolumen der Filiale Wien liegt aktuell bei 1,35 Milliarden Euro, die Einlagen betragen 800 Millionen Euro. Die Hypo Vorarlberg zählt mit einer Bilanzsumme von ca. 14 Milliarden Euro, über 700 Mitarbeitern und Standorten in Vorarlberg, Wien, Graz und Wels zu den zehn größten Banken Österreichs.

Zweiter Heimatmarkt Wien

Wien ist neben Vorarlberg der stärkste Wachstumsmarkt der Bank: Bereits heute erwirtschaftet die Filiale Wien rund 15 % des gesamten Ergebnisses der Hypo Vorarlberg. Basierend auf der erfolgreichen Entwicklung in den letzten Jahren sieht Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Grahammer großes Potenzial für den Standort: „Wien ist mittlerweile zu unserem zweiten Heimatmarkt geworden. Diese guten Verbindungen wollen wir nutzen, um weiter zu wachsen und speziell den Bereich Wealth Management – der Top-Bereich des Anlagegeschäfts mit vermögenden Privatkunden, Unternehmern und institutionellen Kunden – weiter auszubauen."

Nachhaltige Veranlagung statt schnellem Wachstum

Besonders Kunden mit langfristigem Anlagehorizont zeigen großes Interesse an den hauseigenen und innovativen Vermögensverwaltungsprodukten der Vorarlberger. Klarer Fokus im Wealth Management liegt auf einer nachhaltigen, sicheren Veranlagung der Kundengelder anstelle von kurzfristigen Erfolgen mit hohem Risiko. Der Bereich wird von Wien aus geleitet und von den beiden Teams in Wien und der Zentrale in Bregenz unterstützt.

Starker Partner bei Unternehmens- und Wohnbaufinanzierungen

Auch im Kreditgeschäft erfährt die Vorarlberger Bank eine steigende Nachfrage. Per 30. September 2015 betragen die Forderungen an Kunden der Filiale Wien über 1,3 Milliarden Euro. „Im Großraum Wien sind zahlreiche hervorragende Unternehmen beheimatet, die Finanzierungsbedarf haben – sei es über den klassischen Kredit oder den Kapitalmarkt", ist Grahammer zuversichtlich, die Wachstumsziele in Wien zu erreichen. Als Reaktion auf strengere Kriterien bei der Kreditvergabe unterstützt die Bank österreichweit Unternehmen und öffentliche Emittenten auch bei der Finanzierung über den Kapitalmarkt und hat bereits einige Anleihen bzw. Schuldscheindarlehen erfolgreich platziert. Dabei kommt den Unternehmen die eigene, jahrzehntelange Kapitalmarkterfahrung der Bank zugute.

Als renommierte Wohnbaubank ist die Immobilienfinanzierung ein weiteres starkes Standbein der Hypo Vorarlberg in Wien. Mit dem Umzug wurde das zehnköpfige Team der Hypo Immobilien & Leasing (HIL) in Wien am neuen Standort zusammengezogen. In Summe sind derzeit 55 Mitarbeiter im Zacherlhaus beschäftigt. Durch die räumliche Nähe zwischen der Bank und ihrem Tochterunternehmen wird die Kundendienstleistung spürbar ausgeweitet. Im Laufe des nächsten Jahres sollen zudem zwei Immobilienmakler eingestellt werden. „Neben der klassischen Immobilienfinanzierung wollen wir diese Expertise auch unseren Wealth Management-Kunden zur Verfügung stellen", so Grahammer. Der neue Standort in der Innenstadt sei ein starkes Signal dafür, dass sich die Hypo Vorarlberg neue Marktanteile sichern will.

Banking mit Vorarlberger Werten

Regionaldirektorin Roswitha Klein leitet die Filiale in Wien seit Mai 2011. „Unsere jahrelange Erfahrung, hohe Fachkenntnis sowie persönliche Betreuung und die Vorarlberger Mentalität – absolute Verlässlichkeit und hohes Qualitätsbewusstsein – kommen bei unseren Kunden gut an", kennt sie die Gründe für den Erfolg der Hypo Vorarlberg im Osten Österreichs. „Es sind nicht nur die günstigsten Konditionen, die den Kunden wichtig sind", ist Klein überzeugt.

Dazu kommt ein solides, risikoarmes Geschäftsmodell: Als Universalbank mit Fokus auf wirtschaftlich starke Regionen ist die Hypo Vorarlberg breit aufgestellt und hat seit Beginn der Finanzkrise keine negativen Quartalsabschlüsse ausgewiesen. Ihre gute Bonität wurde im Oktober von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bestätigt. Mit der Veröffentlichung des neuen „A-" Rating von S&P ist die Vorarlberger Hypo unter den bestgerateten Banken Österreichs.

Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum

Mit der Erweiterung ihres Filialnetzes hat die Hypo Vorarlberg 1989 den Standort Wien eröffnet – anfangs waren dort sieben Mitarbeiter beschäftigt. Die Gründung einer eigenen Repräsentanz im österreichischen Finanzzentrum war damals u.a. auch aufgrund der starken Geschäftstätigkeit der Wiener Banken im Westen Österreichs sinnvoll und notwendig. Seither hat sich die Konzernbilanzsumme der Hypo Vorarlberg vervierfacht (2014: 14,2 Milliarden Euro), der Personalstand hat sich mit über 700 Mitarbeitern beinahe verdoppelt. Auch am Standort Wien hat sich das Team im Laufe der Jahre vergrößert: inklusive der Hypo Immobilien & Leasing GmbH sind heute 55 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit dem Wachstum der Bank konnte der alte Standort in der Singerstraße 12 nicht mehr mithalten. Durch den Umzug ins Zacherlhaus hat die Bank Raum für 30 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und den Standort um 700 m2 auf rund 1.900 m2 vergrößert. „Die deutliche Erweiterung der Büro- und Beratungsräumlichkeiten bringt die nötigen Voraussetzungen, die wir für unseren nachhaltigen Wachstumskurs benötigen", freut sich Roswitha Klein über den Umzug in das historisch bedeutende Gebäude.

Das 1905 erbaute Zacherlhaus ist ein Geschäftshaus zwischen Brandstätte, Wildpret- und Bauernmarkt. Der Bauherr, Johann Evangelist Zacherl, ließ das Gebäude als eines der ersten Bürohäuser modernen Stils in der Wiener Innenstadt errichten. Nach umfangreichen Planungen, die aufgrund des Denkmalschutzes nötig waren, konnte die Bank nach rund 12 Monaten Bauzeit an den neuen Standort übersiedeln. Insgesamt wurden knapp 3 Millionen Euro in den Umbau investiert.

Ihr Kontakt

Mag. (FH) Sabine Nigsch
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Hypo-Passage 1
6900 Bregenz

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